Stronach/Steinbichler: Herkunftskennzeichnung auf verarbeitete Eier ausdehnen

Wien (OTS) - "Während sich die Politik auf die verpflichtende Herkunftsbezeichnung der in den Supermarktregalen verkauften Eier beschränkt, vergisst sie auf die gewaltigen Mengen an Trocken- und Flüssigei, die in der Lebensmittelindustrie verarbeitet werden", kritisiert Team Stonach Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler anlässlich des heutigen Welt-Ei-Tages. Er erinnert, "dass sogar aus Übersee Eier bzw. Flüssigei und Trockenei von Betrieben mit industrieller Haltung in Unmengen eingeführt werden." Steinbichler fordert deshalb, dass die Herkunftskennzeichnung auf alle Sparten -auch bei Eierprodukten - ausgedehnt wird.

Derzeit werde mit dem sogenannten Genusstauglichkeitskennzeichen (AT) oftmals den Konsumenten vorgetäuscht, dass es sich um ein österreichisches Produkt handelt, kritisiert Steinbichler, denn "der Verbraucher kann maximal beim Frischeieinkauf entscheiden, welche Qualität er kauft, nicht jedoch bei diversen Fertiggerichten wie Pizza, Backwaren, Saucen oder Mayonnaisen". Steinbichler mahnt aber auch, dass es notwendig ist "auf Grund der höheren Tierschutz- und Umweltstandards sowie einer möglichen gentechnikfreien Fütterung diese Mehrkosten den Bäuerinnen und Bauern tatsächlich abzugelten". Nur dies gewähre, dass es auch weiterhin Eier aus Österreich gibt.

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