13.10.: Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Samariterbund ist für internationale Einsätze wie nach dem Erdbeben in Nepal oder dem Taifun auf den Philippinen gerüstet.

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober weist der Samariterbund darauf hin, wie wichtig die nationale und internationale Katastrophenhilfe sind. Ein Unglück wie das Erdbeben in Nepal oder der Taifun auf den Philippinen kommt plötzlich und meist unerwartet. Wenn es zum Ernstfall kommt, müssen Hilfekräfte wissen, was zu tun ist. "Daher ist es im Vorfeld wichtig, Handlungsabläufe regelmäßig zu üben", erklärt Wolfgang Krenn, Bundeseinsatzleiter beim Samariterbund. Übungen für den Katastrophenfall sind besonders wichtig: Im internationalen Katastropheneinsatz stellt der Samariterbund mit seinem "Samaritan Austria - Rapid Response Team" ( SA-RRT) speziell ausgebildete und für den Auslandseinsatz vorbereitete Samariterinnen und Samariter für den Ernstfall bereit.

Der Samariterbund leistet nicht nur kurzfristige Katastrophenhilfe, sondern auch Humanitäre Hilfe und längerfristige Entwicklungszusammenarbeit und engagiert sich seit vielen Jahren überall dort, wo Menschen in großer Armut leben. Nach dem verheerenden Taifun 2013 auf den Philippinen waren die HelferInnen des Samariterbundes rasch zur Stelle. Ein Jahr später hatten viele Schulkinder auf den Philippinen kein sauberes Trinkwasser. Der Samariterbund hat deshalb ein Projekt für 4.000 Volksschüler umgesetzt. Wassertanks und Handwaschbecken für 10 Volksschulen wurden gebaut, sowie WADIs, kleine Geräte zur solaren Wasserdesinfektion ausgegeben. In Nepal hat der Samariterbund gemeinsam mit Partnern rund 8.000 Familien in der Region Sindhupalchok mit Nothilfepaketen versorgt. In weiteren Hilfsprojekten werden die Menschen aktuell beim Bau von erdbebensicheren Häusern und dem Wiederaufbau der Wasserversorgung unterstützt.

"Wir helfen den Menschen in ihrer Heimat dabei, von den Erträgen ihrer Landwirtschaft zu leben, schenken ihnen Bildung und helfen nach Naturkatastrophen dabei, ihre Existenzen wieder aufzubauen", so Wolfgang Krenn. Der Samariterbund engagiert sich beispielsweise für Menschen in Syrien und Nordirak, Kenia, Äthiopien oder in Nepal und hilft so auch, Flucht zu vermeiden.

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