Gleichbehandlung - Stronach/Schenk: TTIP wird Ungleichheit im Einkommen noch verschärfen

Rückschritte drohen auch durch massiven Zuzug von Muslimen

Wien (OTS) - "Seit Jahren reden Frauenministerin Heinisch-Hosek und die Regierung über die Ungleichbehandlung der Frauen. Es gibt massenhaft Berichte, Diskussionen, Veranstaltungen und Publikationen zu diesem Thema. Doch die Probleme sind immer noch die gleichen -Altersarmut, Abhängigkeit, stereotype Berufswahl, Unvereinbarkeit von Beruf und Familie - weil SPÖ und ÖVP sich einfach nicht einigen können", kritisiert Team Stronach Gleichbehandlungssprecherin Martina Schenk anlässlich des bevorstehenden Equal Pay Day. Sie warnt sogar vor einer Verschlechterung durch das Freihandelsabkommen TTIP sowie durch den Zustrom muslimischer Flüchtlinge, "die ihre eigenen Wertvorstellungen mitbringen", so Schenk.

"Es drohen mit TTIP Rückschritte in der Lohngerechtigkeit", macht Schenk aufmerksam. Bei uns gilt die Ratifizierung der ILO-Normen, der Arbeits- und Sozialstandards der Internationalen Arbeitsorganisation, als Meilenstein in der Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, die USA aber haben nur 2 von 8 dieser Normen ratifiziert, erklärt Schenk und fügt hinzu: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist nicht dabei! Durch Lohndumping und billige Leiharbeit wird die Lohnschere noch weiter auseinandergehen!"

Die Gleichbehandlung der Geschlechter dürfte laut Schenk auch aus einem anderen Grund noch lange Thema bleiben. "Der Zuzug tausender Muslime in unser Land wird Probleme aufwerfen, von denen wir glaubten, sie schon längst gelöst zu haben", mahnt die Team Stronach Mandatarin. Sie verweist auf die zunehmenden Berichte über fehlenden Respekt gegenüber weiblichem Lehrpersonal, die Weigerung einer Frau bei der Begrüßung die Hand zu geben; auch Zwangsheirat und Zweitfrauen seien mit Gleichbehandlung nicht vereinbar. In weiterer Folge müsse auch vermehrt mit sexuellen Übergriffen gerechnet werden, warnt Schenk und zitiert die Nahostexpertin Karin Kneissl: "Ich will mir als Frau nicht sagen lassen, wie ich mich zu kleiden habe!"

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