„Hier geht es mir gut, hier ist Frieden": Bürgermeister Michael Häupl besuchte Flüchtlinge im Haus Liebhartstal

Wien (OTS/SPW) - Ein besonders herzliches Willkommen gab es für Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, in der Flüchtlingsunterkunft im Haus Liebhartstal am Mittwoch. Der Bürgermeister besuchte die Einrichtung, um sich vor Ort ein Bild der Lebenssituation von unbegleiteten Mädchen und Burschen sowie Familien zu machen, die hier ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben. "Auch in diesem Haus, wie in allen Häusern dieser Stadt, wollen wir eine Willkommenskultur etablieren. Wenn Menschen vor Terror, Krieg, Hunger und Massenelend fliehen, dann finden sie bei uns Hilfe", betonte Häupl.****

Die Verantwortlichen vor Ort bedankten sich für die Unterstützung durch die Stadt. Das habe möglich gemacht, das Haus Liebhartstal wieder besiedeln zu können, um den Menschen helfen zu können. Die Hilfe für die Flüchtlinge lebe durch das engagierte Team vor Ort und die vielen Freiwilligen, die 20 Stunden am Tag im Einsatz sind. Mit großem Applaus bedankten sich die Familien, Mütter mit kleinen Babys am Arm und vor allem viele, viele Kinder und Jugendliche beim "Mayor of Vienna". Ein Flüchtlingsmädchen überreichte stolz eine Zeichnung, worauf sie glücklich vor dem Haus Liebhartstal steht. "Hier geht es mir gut, hier ist Frieden", steht darauf geschrieben.

Ein Mädchen aus Somalia nützte die Chance für ein paar persönliche Worte mit dem Bürgermeister. Dabei berichtete sie, dass sie ohne Familie oder Freunde aus Somalia geflüchtet sei. 40 Frauen fanden im Haus Liebhartstal Zuflucht. Sie bedankte sich für den herzlichen Empfang, den sie in Österreich und besonders in Wien bekommen haben. Wien sei eine wundervolle Stadt, "wegen dem Herrn Bürgermeister. Wir sind sehr glücklich, hier untergekommen zu sein", sagte sie. "Andere haben kein Dach über den Kopf, wir haben ein Bett zum Schlafen und Essen. Wir danken uns bei Bürgermeister Häupl für seine Unterstützung und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute."

178 Menschen haben im Haus Liebhartstal eine Unterkunft gefunden und werden von unzähligen Ehrenamtlichen und Freiwilligen betreut. Franz Schnabl, der Präsident des Arbeiter-Samariter-Bunds, betonte, dass sich durch das Engagement der Stadt und der Freiwilligen "die Flüchtlinge hier geborgen und gut aufgehoben fühlen." Bürgermeister Michael Häupl bedankte sich bei den WienerInnen: "Danke an alle, die mithelfen!" Er sprach seinen Dank auch an die MitarbeiterInnen der Stadt aus und "vor allem möchte ich mich bei den NGOS bedanken, zum Beispiel wie hier dem Arbeiter-Samariter-Bund." Das sei nämlich das Geheimnis des Erfolges: Die professionellen Menschen in der öffentlichen Verwaltung, sowie die professionellen Menschen bei den NGOs. "Nur so haben wir es geschafft, diese Situation so zu bewältigen, wie man es in Wien gewohnt ist." (Schluss) nk

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