Hypo/Heta: FPÖ-Leyroutz verwehrt sich gegen SPÖ-Maulkorb!

Prüfung von Kärntens Haftungen durch Verfassungsgerichtshof unabdingbar!

Klagenfurt (OTS) - Scharf reagierte heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, auf die "Verleugnungsstrategie" der SPÖ Kärnten gegen Parteiobmann Christian Ragger im Zuge der Forderung von Finanzminister Schelling, Kärnten müsste zur Heta-Lösung den Zukunftsfonds sowie die Kelag-Anteile opfern. "Wenn SPÖ-Klubobmann Seiser von "Heimat-Verrat" spricht, so sollte er sich selbst an der Nase nehmen. Denn es ist schauerlich wie laienhaft und naiv mit Kärntens Zukunft von SPÖ und ÖVP umgegangen wird", so Leyroutz verärgert.

Leyroutz verweist auf offensichtliche Erinnerungslücken von SPÖ-Klubobmann Seiser, denn ÖVP-Finanzminister Schelling habe im gestrigen Finanzausschuss laut Presseaussendung (OTS0222 vom 6.10.2015) "ausdrücklich den Zukunftsfonds und die Kelag-Beteiligung Kärntens" als Beitrag Kärntens genannt. "Die FPÖ Kärnten wird sich sicherlich keinen Maulkorb verpassen lassen, wenn Kärntens Zukunft am Spiel steht", so Leyroutz, der einmal mehr darauf pocht, die Haftungen Kärntens durch den Verfassungsgerichtshof prüfen zu lassen. Weiters erteilt er den finanziellen Begehrlichkeiten Wiens eine Absage. "Es ist verdächtig, dass derzeit Täuschen und Tarnen an der Tagesordnung steht. Der Öffentlichkeit wird durch solche verbalen Rundumschläge jedoch offenbar, dass hier einiges vertuscht werden soll", so Leyroutz.

Dass sich diese Regierungskoalition von SPÖ, ÖVP und Grünen dagegen sträube, zu prüfen ob Kärnten überhaupt für die Hypo-Haftungen geradestehen muss, wirft einige Fragen auf. "Wir Freiheitliche werden jedenfalls alle Möglichkeiten wahrnehmen und alles daran setzen, um Kärnten aus der finanziellen Misere, die durch die Notverstaatlichung verschuldet wurde, heraus zu führen", schließt Leyroutz.

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