VP-Schwarz: Sexualerziehung primär Aufgabe der Eltern - nicht der Stadt Wien

Wien (OTS) - Mit heftigem Protest reagierte heute ÖVP-Gemeinderatskandidatin Sabine Schwarz auf die gestern von Stadträtin Frauenberger präsentierten Plakate, die in allen Wiener Schulen - inklusive Volksschulen - affichiert werden sollen. Diese machen es sich zur Aufgabe, auf die "vielfältigen Formen sexueller Identität und Beziehungen" hinzuweisen. "Sexualerziehung im Volksschulalter ist primäres Elternrecht und nicht Aufgabe der Stadt Wien", so Schwarz. "Diese Bevormundung der Eltern ist unerträglich und abzulehnen. Es ist schließlich nicht Aufgabe der Stadt Wien, unsere 6- und 7-jährigen Erstklässler mit Sagern wie ‚Felix+Jonas 4ever‘ zu konfrontieren und verwirren", so Schwarz. "'Altersgerecht' wäre dazu das Schlüsselwort - für diese rot-grüne Stadtregierung offensichtlich ein Fremdwort", so Schwarz.

"Diese Aktion zeigt ganz deutlich, wie wenig Ahnung die Stadtregierung tatsächlich von unseren Kindern hat", so Schwarz, die damit an Bürgermeister Michael Häupl und den Wiener Stadtschulrat appelliert, die angesprochene Stadträtin inklusiver ihrer fragwürdigen Aktion an den Volksschulen sofort zurückzupfeifen. "Sexualerziehung soll und darf nicht losgelöst von einer Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgen", so Schwarz. Eltern haben ein Recht, die Werteorientierung ihrer Kinder maßgeblich mitzugestalten. "Unterrichtsmittel und -inhalte, die in der Schule zu diesem Thema präsentiert werden, müssen zeitgerecht den Eltern vorgestellt und ausreichend diskutiert werden", so Schwarz abschließend.

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