Edgar Mayer begrüßt die Einsetzung einer „Alpenraumstrategie“

Vorsitzender des EU-Bundesratsausschusses: Sieben Länder und 48 Regionen profitieren – Installierung mit Beginn 2016 wahrscheinlich

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Wir begrüßen den Vorschlag der EU-Kommission, eine EU-Strategie für den Alpenraum - eine "Alpenraumstrategie" -auszuarbeiten, berichtete der Vorsitzende des EU-Ausschusses des Bundesrates, ÖVP-Fraktionsvorsitzender Edgar Mayer. In der heutigen Sitzung des Ausschusses steht dieser Vorschlag der EU auf der Tagesordnung. Der Bundesrat ist als Länderkammer mit dem Vorschlag befasst, um die Interessen der Bundesländer und Regionen einzubringen, zu berücksichtigen und zu wahren.

"Ein solcher Zusammenschluss der Alpenregionen macht Sinn", erinnert Edgar Mayer an ähnliche übergreifende Strategien wie etwa jene des Alpen-Adria-Raumes oder der Donauraum-Strategie. "Die Alpenregionen bilden einen kompakten Raum, wo die Interessen, Anliegen und Probleme sehr ähnlich gelagert sind", sprach Mayer beispielhaft Verkehrsfragen, Katastrophenschutz, die Landwirtschaft, die nachhaltige bäuerliche Entwicklung, die Transportwege, aber auch Fragen der Ballungszentren an. Alle Länder, die an den Alpen teilhaben, sind als Mitglieder dieses gemeinsamen Alpenraumes geplant: Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Slowenien. Liechtenstein und die Schweiz sind als sogenannte Drittstaaten dabei. Somit sind sieben Länder und insgesamt 48 Regionen von dieser Strategie umfasst.

Die Strategie soll sich in ihrer Aufgabensetzung auf vier Schlüsselbereiche konzentrieren:

  • Wirtschaftswachstum und Innovation;
  • Mobilität und Anbindung;
  • Umwelt und Energie;
  • Aufbau eines Governance-Modells.

"Das sind ganz konkrete und sehr realistische Zielsetzungen, deren Umsetzung allen betroffenen Regionen zugutekommen wird", ist Edgar Mayer überzeugt. Durch die Alpenraumstrategie soll eine intelligente, ökologisch verträgliche und sozial gerechte Entwicklung im Alpenraum gefördert werden. Zentrale Zielsetzung ist es, die Alpen als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum für die heimische Bevölkerung, als Naturraum sowie als Tourismusregion von Weltrang nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. "Durch einen solchen Zusammenschluss in einer Alpenstrategie profitieren die Regionen -bestehende Strukturen können so besser abgerufen werden, Gelder bleiben nicht liegen." Wichtig sei die Tatsache, dass dies alles im Rahmen des vorhandenen Budgets finanziert wird.

Geplant ist, dass die Alpenraumstrategie noch heuer angenommen wird, sodass diese Anfang 2016 installiert und aus der Taufe gehoben werden kann. "Eine gute und schöne europäische Idee", schloss Mayer. (Schluss)

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