Von Dissertations-Viechern, CERN und 120 Millionen Metern Kunststoffrohre: Bürgermeister Häupl bei Dietzel Univolt

Wien (OTS/SPW) - Der Wirtschaftsstandort Wien besteht aus Großbetrieben, aus Start-Ups oder Familienbetrieben. In Simmering sitzt so ein führendes Unternehmen mit 450 MitarbeiterInnen: Dietzel Univolt, das mit der Herstellung von Elektrorohren zu den Global Playern gehört. Am Dienstagnachmittag besuchte Bürgermeister Dr. Michael Häupl, gemeinsam mit Bezirksvorsteherin Eva-Maria Hatzl und dem Lehrlingssprecher und SPÖ Wien-Jugendkandidat Michael Dedic das Unternehmen.****

Dietzel Univolt startete in den 30er-Jahren als kleiner Familienbetrieb und ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen, ob in Europa, in Australien, China, USA oder Kanada. Weltweit war Dietzel Univolt das erste Unternehmen, das 1980 ein halogenfreies Kunststoff-Elektrorohr entwickelte. Dieses Rohr hat den Vorteil, dass, im Gegensatz zu PVC-Lösungen, die Brandgefahr sowie die Rauchgasentwicklung viel geringer sind.

Über 8.000 Produkte produziert das Unternehmen heute, zum Beispiel 120 Millionen Meter Kunststoffrohre pro Jahr. Das entspricht einer Pipeline, die die Erde 3 Mal am Äquator umkreist. Darüber hinaus finden die Elektroinstallationsrohre von Dietzel Univolt bei vielen bekannten Gebäuden Verwendung: Ob bei der Tower Bridge in London, bei der Inselgruppe The Palm in Dubai, bei der Forschungseinrichtung CERN, beim Windsor Castle in England, beim Reichstag-Gebäude in Berlin, beim Opernhaus in Sydney oder in der Wiener U-Bahn und bei der ÖBB.

Bürgermeister Michael Häupl war von der großen Reputation beeindruckt: "Das is schon was!" Bei der Führung durch die Werksanlagen zeigte sich, dass es bei der Produktion von Elektrorohren nicht nur heiß hergeht - die Maschinen werden bis zu 230 Grad heiß - sondern auch ein eigenes E-Werk für die Stromversorgung sorgt. "Bei uns kommt der Strom quasi noch lauwarm in die Fabrik", scherzte Eigentümer Dr. Michael Pöcksteiner.

Trotz der lauten Maschinen ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, die MitarbeiterInnen mit Handschlag zu begrüßen. Während des Rundgangs gab es nicht nur viele Fotowünsche, die gerne erfüllt wurden, auch der eine oder andere Arbeiter nutzte die Gelegenheit für ein paar persönliche Worte mit dem Bürgermeister. Dabei wurde ihm auch "alles Gute und toi, toi, toi" für die Gemeinderatswahl am Sonntag gewünscht. Fast genauso beliebt wie ein gemeinsames Foto mit Michael Häupl waren die Plüsch-Geckos. Auch Nachfrage antwortete Häupl: "Das sind meine Dissertations-Viecherln."

In der Schaltzentrale gab es dann Erläuterungen vom Mischmeister, der vor 20 Jahren im Unternehmen als Lehrling begonnen hat. Aktuell werden bei Dietzel Univolt zehn Lehrlinge ausgebildet. Diesen wünschte der Bürgermeister alles Gute für ihre Zukunft: "Steigt auf keinen Fall aus und macht die Ausbildung fertig. Ihr macht das nicht für irgendjemanden, sondern es ist für Euch selbst wichtig!" (Schluss) nk

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