Seestadt Aspern: Besser Wohnen mit sozialem Miteinander

Grundstein für GESIBA-Wohnbau mit Wien Work-Firmensitz gelegt Moderner Wohnraum, betreutes Wohnen und Wien Work-Services unter einem Dach

Wien (OTS/RK) - Viele der Wohnhausanlagen der GESIBA haben Vorbildcharakter und setzen grundsätzliche Trends für den Wohnbau in Wien. So auch ein neuer Wohnbau der GESIBA, der derzeit in der Seestadt Aspern - in der Sonnenallee - gebaut wird. Das Besondere daran: Neben 72 mo-dernen Wohneinheiten werden auch 36 betreute Wohnungen errichtet sowie der neue Firmensitz von Wien Work inklusive einer Großküche zur Ausbildung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen inte-griert. Das Projekt läuft unter der Prämisse höchster Barriere-freiheit in der gesamten Anlage.

Am Mittwoch wurde der Grundstein für diese neue Wohnhausanlage durch Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate BRAUNER, dem Generaldirektor der GESIBA, Ewald KIRSCHNER, und Ernst NEVRIVY, Bezirksvorsteher des 22. Bezirks, gelegt. Ebenfalls bei der Grundsteinlegung mit dabei waren Sigrid OBLAK, Geschäfts-führerin der Wien Holding und Wolfgang SPERL, Geschäftsführer von Wien Work. Im Sommer 2017 sollen die ersten MieterInnen einziehen.

Neues GESIBA-Projekt fördert das soziale Miteinander im neuen Stadtteil

240 Hektar Gesamtfläche - das ist etwa so groß wie 340 Fußball-felder oder die Fläche des 7. und 8. Wiener Gemeindebezirks zusam-men: Die Seestadt Aspern ist Europas größtes Stadtentwicklungsge-biet. "Hier entsteht ein neuer multifunktionaler Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten, zum Leben und Wohlfühlen. Die Seestadt wird viele Generationen und Lebensstile als Stadtteil für Menschen in allen Lebenslagen vereinen. Von Beginn an werden wir auch auf die Integration von Menschen mit Benachteiligungen in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt achten. Die neue Wohnhausanlage der GESIBA mit der Wien Work-Kooperation und dem besonderem Fokus auf generatio-nenübergreifendes Wohnen ist ein weiterer Baustein dazu -ganz im Sinne der sozialen Verantwortung, die wir als Stadt tragen. Mit Projekten wie diesen wollen wir das soziale Miteinander fördern und in der Praxis leben", so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

"Ich freue mich, dass wir mit der Grundsteinlegung für die neue Anlage der GESIBA nun ein weiteres Musterprojekt in der Seestadt Aspern realisieren können. Denn die Seestadt bedeutet einen enor-men Entwicklungsschub für den 22. Bezirk und weit darüber hinaus. Bis zum Jahr 2030 werden hier rund 20.000 Menschen wohnen und ebenso viele arbeiten - in einem neuen Stadtteil, der vielfältige Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Die Seestadt wird ein Ort sein, der alles hat, was ein modernes Wirtschafts-, Ar-beits- und Privatleben ausmacht", so Ernst Nevrivy, Bezirksvorste-her des 22. Bezirks.

Barrierefreies, modernes und leistbares Wohnen in der Sonnenallee

Bei der Wohnhausanlage in der Sonnenallee werden insgesamt 72 Wohneinheiten mit Loggien, Balkonen und Terrassen, 36 betreute Wohnungen sowie Räume für die Verwaltung und eine Ausbildungsküche von Wien Work unter einem Dach errichtet. Die Grundrisse der Woh-nungen sind klar aufgebaut und dadurch sehr gut nutzbar. Das be-deutet, dass eine Möblierung mit Normmöbeln sichergestellt ist. Die 36 betreuten Wohnungen sind jeweils zwischen 60 und 70 Quad-ratmeter groß, die 72 weiteren Wohnungen von 56 bis 124 Quadratme-ter.

Barrierefreiheit und Alltagstauglichkeit sind bei diesem Pro-jekt auch außerhalb der Wohnungen wichtig. So sind die Stiegenhäu-ser und die Allgemeinflächen hell und übersichtlich gestaltet, Gemeinschaftseinrichtungen ohne Barrieren erreichbar und Lifte mit verglasten Türen ausgestattet. Auf natürliche Belichtung von Er-schließungszonen und Fahrradgaragen wird durch ein energiesparen-des Beleuchtungskonzept besonderer Wert gelegt. Im Erdgeschoß be-findet sich das Hausbetreuungszentrum der GESIBA.

"Der neue Wohnbau ist aufgrund der angebotenen Wohnungsvielfalt und dem eingegliederten Firmensitz von Wien Work für unterschied-lichste Zielgruppen interessant: Singles, Paare, Groß-und Klein-familien bis hin zu SeniorInnen, die auf das vielfach bewährte GESIBA-Konzept des betreuten Wohnens setzen können, werden hier ihren passenden Wohnraum finden", so Ewald Kirschner, Generaldi-rektor der GESIBA.

Betreutes Wohnen: Bis ins hohe Alter im gewohnten Wohnum-feld bleiben

Das Konzept des betreuten Wohnens verfolgt das Ziel, den Menschen die Möglichkeit zu geben, solange wie möglich in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu leben und die Selbständigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren. Besonderer Wert wird deshalb auf die Umsetzung von Bar-rierefreiheit und Alltagstauglichkeit sowohl der Wohnungen als auch der Allgemeinbereiche gelegt. So sind zum Beispiel Stiegen-häuser und Erschließungsflächen hell und übersichtlich gestaltet, Gemeinschaftseinrichtungen barrierefrei erreichbar und Lifte mit verglasten Türen ausgestattet.

Die 36 betreuten Wohneinheiten weisen einen hohen Ausstattungs-komfort auf, sind im Sinne von barrierefreiem Wohnen geplant und mit einem 24-Stunden-Notrufsystem ausgestattet. Die Wohnungen wer-den bereits mit voll ausgestatteten Küchen und Bädern angeboten, mit bodengleichen Duschen, normgerechten Sicherheitsgriffen und erleichterter WC-Steuerung. Die betreuten Wohnungen werden von einem Heimbetreiber vergeben werden.

Firmensitz von Wien Work integriert

Unter dem Dach der Anlage entsteht auch der Firmensitz von Wien Work. Das gemeinnützige Unternehmen der Sozialwirtschaft verfolgt einen klaren sozial- und arbeitsmarktpolitischen Auftrag. Ziel von Wien Work ist es, Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen zu vermitteln und zu schaffen. Menschen mit Behinderun-gen, chronischen Erkrankungen oder langzeitarbeitslose Menschen erhalten dadurch eine Chance, am Wirtschafts- und Gesellschaftsle-ben teilzuhaben.

Mit der Fertigstellung des Projektes wird das vielfältige und attraktive Dienstleistungsangebot von Wien Work das Grätzel berei-chern. Die angesiedelten öffentlichen Einrichtungen wie Kindergar-ten und Schule, privatwirtschaftliche Betriebe und die BewohnerIn-nen des betreuten Wohnens der GESIBA erwartet eine hochmoderne Wien Work-Großkantine, die neben einem ausgewogenen Speiseangebot auch ein Catering- und Partyservice anbieten wird.

Weiters sind im Gewerbegebiet der Seestadt verschiedene andere Einrichtungen von
Wien Work angesiedelt. So zum Beispiel Werkstätten, in denen Pro-dukte aus Holz oder Metall hergestellt oder renoviert werden. Auch eine Textilreinigung sowie ein Copyservice wird von Wien Work an-geboten. Dazu soll auch noch eine Werkstätte für die Reparatur von Leihfahrrädern und E-Bikes sowie ein umweltfreundliches Lebensmit-tel-Lieferservice kommen. Auf alle diese Wien Work-Services können die BewohnerInnen der Anlage in der Sonnenallee zugreifen. Die Organisation übernimmt das vor Ort ansässige Wien Work -Servicebüro.

GESIBA: Investieren in faires Wohnen

Mit der GESIBA verwaltet die Wien Holding einen der dynamischs-ten Wohnbauträger Wiens. Ökologisches Bauen, thermische Sanierung, Niedrigenergiehaus, Passivhaus, die ersten Wohnanlagen für Rad-fahrfans, Wohnbauten mit besonderer Flexibilität für Familienver-bände oder neue Wohnformen für das Zusammenleben von Jung und Alt oder mit Menschen, die besondere Bedürfnisse haben: Die GESIBA versucht konsequent, künftige Entwicklungen vorweg zu nehmen und ihre Wohnbauten danach auszurichten.

Die GESIBA projektiert und errichtet pro Jahr bis zu einem Dutzend Wohnanlagen. Jährlich investiert das Unternehmen rund 95 Mil-lionen Euro in seine Projekte und gilt als Pionier in vielfacher Hinsicht. Viele der GESIBA-Bauten haben Vorbildcharakter. Alt Er-laa, Gasometer, die Bike City, OASE22 oder das Projekt Wien Work in der Seestadt Aspern: Immer wieder war und ist es die GESIBA, die neue Trends und Signale im geförderten Wohnbau setzt.

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Manuela Zenkl
GESIBA – Leiterin Zentralverwaltung
Tel.: + 43 1 534 77-158
E-Mail: m.zenkl@gesiba.at

Wolfgang Gatschnegg
Wien Holding – Konzernsprecher
Tel.: +43 1 408 25 69-21
Mobil: +43 664 826 82 16
E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at
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Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Renate Brauner
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