Walser: Teure Verländerung des Schulwesens vom Tisch

Grüne fordern Einbeziehung des Nationalrats in Verhandlungen um Bildungsreform

Wien (OTS) - "Ich bin froh, dass Bildungsministerin Heinisch-Hosek erstmals das Ergebnis der Berechnungen offengelegt hat, dass eine Verländerung des Schulwesens teurer kommt als das bisherige Schulverwaltungssystem", reagiert der Grüne Bildungssprecher Harald Walser auf die Beantwortung der Dringlichen Anfrage der Grünen, welche unter anderem die Kosten für eine Verwaltungsreform zum Thema hatte: "Damit ist der Wunsch der Landesfürsten nach einer Hoheit über das Schulwesen vom Tisch, denn alles andere wäre nur mehr absurd."

Walser verweist darauf, dass Österreich eines der teuersten Schulsysteme der Welt hat, das Geld jedoch überproportional im Verwaltungssystem stecken bleibt, wie dies diverse internationale Berechnungen ergeben haben. "Das Geld muss bei den SchülerInnen ankommen, daher führt kein Weg an einer Vereinheitlichung der Schulverwaltung, die beim Bund zusammenzuführen ist, vorbei", bekräftigt Walser.

Der Grüne stimmt der SPÖ auch zu, dass die Gemeinsame Schule der 10-bis 14-Jährigen der Königsweg zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Österreich ist: "Ich freue mich, dass sich die SPÖ nun wieder vorbehaltlos gegen die frühe Trennung der Kinder mit zehn Jahren ausspricht und dass auch erstmals Neos mit an Bord sind, wie dies Matthias Strolz in der heutigen Nationalratssitzung kundgetan hat."

Walser erwartet sich nun eine Einbeziehung des Nationalrats in die Verhandlungen um die Bildungsreform und eine zügige Aufnahme der Gespräche mit den Grünen. Walser: "Um am 17. November eine Bildungsreform zu bekommen, die sich ihren Namen verdient hat und die zu mehr Bildungsgerechtigkeit für unsere Kinder führt."

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