Grüne Ottakring/Kovacs: Supermarkt und Wohnsammelgarage nur nach BürgerInnenbefragung

Wien (OTS) - Der rote Bezirksvorsteher teilt kurz vor der Wahl noch ein paar Zuckerl aus: Plötzlich will er beim Ottakringer Bad eine Garage und einen Supermarkt bauen lassen. Die Stadt soll das finanzieren - profitieren wird davon Rewe. Die AnrainerInnen werden in die Entscheidung nicht eingebunden, wie es im Regierungsübereinkommen eigentlich vorgesehen ist.

Durch den Neubau kommen die bestehenden Nahversorger unter Druck, die BürgerInnen bekommen mehr Verkehr. Einen Parkplatz beim Bad gibt es jetzt schon. "Wir wollen, dass die BürgerInnen mitentscheiden, ob das Projekt umgesetzt wird, verändert wird oder gar nicht kommt.", so Gemeinderat Rüdiger Maresch, Umwelt- und Verkehrssprecher der Grünen Wien, "bei vielen Projekten ist eine intensive BürgerInnenbeteiligung sinnvoll, dieses Thema eignet sich ideal für eine Befragung."

Die Grünen Ottakring begrüßen es, dass die Nahversorgung der BewohnerInnen am Wilhelminenberg zum Thema wird. Die Vorgehensweise erinnert Klubobmann Joachim Kovacs aber an Obrigkeitspolitik aus Zeiten absoluter Mehrheiten: "Es bringt den Menschen nichts, wenn der Bezirksvorsteher Wahlzuckerl verteilt, die sich nachher als bittere Pillen herausstellen ", so Kovacs, "uns geht es darum, den Bezirk gemeinsam mit den Menschen zu planen." Für die Grünen geht es um mehr als nur ein Bauprojekt, sondern zum Beispiel auch darum, ob tatsächlich mehr Verkehr in eine noch relativ ruhige Gegend gelenkt werden soll.

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