Metaller-KV: Erste Verhandlungsrunde mit FMMI ohne Ergebnis

PRO-GE/GPA-djp: Nächste Verhandlung am 9. Oktober mit Fahrzeugindustrie

Wien (OTS) - Die Lohn- und Gehaltsverhandlungen der Gewerkschaften PRO-GE für den einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden am 5. Oktober mit der ersten Runde in der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) begonnen. Die Verhandlungsrunde wurde nach sieben Stunden ohne Ergebnis unterbrochen.

Am Freitag, den 9. Oktober, findet die erste Verhandlungsrunde mit dem Metaller-Verband Fahrzeugindustrie statt. Am 12. Oktober folgen die ersten Verhandlungen mit den Fachverbänden Bergbau-Stahl und Nichteisen-Metallindustrie, bevor am 15. Oktober die zweite Runde mit dem FMMI stattfindet.

Insgesamt umfasst die Metallbranche 180.000 Beschäftigte aufgeteilt auf sechs Fachverbände bzw. Berufszweige. Neben der Erhöhung der Löhne und Gehälter, Zulagen, Aufwands- sowie Lehrlingsentschädigungen fordern die Gewerkschaften für die gesamte Metallindustrie unter anderem die Ermöglichung der Freizeitoption, die Anrechnung aller Lehr- und Arbeitsjahre für das Urlaubsausmaß, einen unter Fortzahlung des Entgeltes zur Gänze arbeitsfreien 31. Dezember, die Verkürzung der Normalarbeitszeit bei vollkontinuierlicher Schichtarbeit oder eine Einschränkung von All-In-Verträgen.

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