Flüchtlinge: FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: McDonald übt sich bei Gesundheitskosten im vorwahlzeitlich bedingten "Sozialschwindel"

"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Beiträge erhöht und/oder Leistungen gekürzt werden. Die Leidtragenden werden die österreichischen Beitrags- und Steuerzahler sein"

Wien (OTS) - "Hauptverbandschef McDonald versucht offenbar, der rot-schwarzen Mogelpackung rund um die Zuwanderung ins österreichische Sozial- und Gesundheitssystem ein zusätzliches Schleifchen anzubinden", so heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, zur Behauptung des Hauptverbandschefs, es seien keine steigenden Gesundheitskosten durch die erhöhte Zahl an Asylwerbern zu erwarten. "Die Kosten werden nur dann nicht steigen, wenn parallel dazu die Gesundheitsversorgung der Österreicher runter gefahren wird. Etwas Hausverstand und die Beherrschung der Grundrechnungsarten reichen aus, um zu erkennen, dass ansonsten die Gesundheitskosten durch den Zustrom von Asylwerbern steigen werden - und zwar auf Jahre hinaus. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Beiträge erhöht und/oder Leistungen gekürzt werden. Die Leidtragenden werden wieder einmal die österreichischen Beitrags- und Steuerzahler sein", sagte Belakowitsch-Jenewein.

"Wenn McDonald keine steigenden Kosten erwartet, so möge er der interessierten Öffentlichkeit erklären, wie TBC, Noro-Virus, Ruhr und weitere Erkrankungen ohne Mehrkosten behandelt werden können. Es ist eine einfache Schlussrechnung, dass 100.000 Personen mehr - noch dazu aus Regionen mit schlechter bis keiner Gesundheitsversorgung -auch mehr Krankheiten aufweisen. Und selbst wenn einige als Asylberechtigte in den Arbeitsmarkt integriert werden sollten, so steigt die Anzahl der Beitragszahler deshalb nicht - die Jobs wachsen nicht auf den Bäumen. Es wird lediglich ein Verdrängungswettbewerb im Niedriglohnsektor in Gang gesetzt, da die überwältigende Mehrheit der Asylwerber bzw. der derzeit schon beim AMS gemeldeten Personen mit Aufenthaltsstatus maximal eine Pflichtschulausbildung vorweisen kann", so Belakowitsch-Jenewein.

"Den Österreichern ist die Wahrheit zumutbar, sie sehen die Auswirkungen ohnehin täglich im Krankenhaus oder beim Arzt, da werden Therapien kurzerhand abgesagt, Wartezeiten steigen ins Unendliche. Zumindest die Wienerinnen und Wiener können sich dafür - und für den vorwahlzeitlich bedingten ‚Sozialschwindel‘ - am 11. Oktober bei Peter McDonald gebührend ‚bedanken‘: McDonald kandidiert für die ÖVP und durch eine Stimme für die FPÖ können sie diesem 'Apparatschik' einen ganz speziellen Denkzettel verpassen", so Belakowitsch-Jenewein.

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