Fakten statt Zahlenspielerei

Steigerung bei Medikamentenausgaben weit geringer als angenommen

Wien (OTS) - "Die Ausgaben für Medikamente haben sich in den letzten Monaten im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 und ersten Halbjahr 2015 fast halbiert. Speziell der September wird ein sehr geringes Wachstum aufweisen", unterstreicht Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, die Aussagen des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI). Dieses hat in seiner heutigen Aussendung aktuelle Zahlen zu den Steigerungsraten von Medikamentenkosten veröffentlicht. "Wir dürfen davon ausgehen, dass wir übers Jahr gesehen für 2015 ein Wachstum von maximal um die 5 Prozent haben werden. Damit sind wir weit von den acht oder gar zehn Prozent entfernt, die immer wieder und fälschlicherweise kursieren", so Huber.

Zuletzt hatte auch der Fachverband der Chemischen Industrie, FCIO in einer Aussendung gefordert, die medial kolportierten und stark überhöhten Wachstumsraten an die realen Entwicklungen anzupassen. Huber stellt klar: "Die Pharmawirtschaft sieht sich als Teil der Lösung, wenn es darum geht, die Leistungsfähigkeit unseres solidarischen Gesundheitswesens zu erhalten und zu verbessern. Wir leisten seit Jahren Solidarbeiträge an die Krankenkassen in Millionenhöhe. Das wollen wir auch in Zukunft tun, aber unter Rahmenbedingungen, die auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Unternehmen Bedacht nehmen und nicht ihre Existenz und damit Arbeitsplätze gefährden."

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