SJ-Herr: Wer nicht will, dass Heime von AsylwerberInnen brennen, muss jetzt handeln!

Sozialistische Jugend fordert sofortige Wiedereinführung des Rechtsextremismusberichtes

Wien (OTS) - In der Nacht auf 4. Oktober wurden in Hohenems AsylwerberInnenheime sowohl mit Hakenkreuzen als auch mit der Botschaft "Asylflut stoppen" beschmiert. Diese Aktion darf nicht als Einzeltat gesehen werden, denn sie reiht sich in eine lange Liste von Übergriffen ein: Egal ob in Vogau in der Steiermark, in Alberschwende in Vorarlberg oder Wels und Dornbirn, die Anschläge richten sich gegen Geflüchtete.

"Dass die TäterInnen aus dem rechtsextremen Mileu kommen, scheint naheliegend", erklärt Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend und fordert die sofortige Wiedereinführung des Rechtsextremismusberichtes, der unter Schwarz-Blau abgeschafft wurde. "Es ist dringend notwendig ihn wieder aufzunehmen, um einen Überblick über das rechtsextreme Milieu und dessen Straftaten zu bekommen!", fordert Herr.

"Schmierereien an AsylwerberInnenheimen sind direkte Folgen des vergifteten Klimas gegenüber Flüchtlingen, welches sich in Online Foren oder auf FPÖ-Fanseiten zeigt", ist Herr überzeugt. Vor allem in Zeiten, in denen InternetaktivistInnen der neuen Rechten online hetzen, um neue Mitglieder zu rekrutieren, brauche es eine Monitoring Stelle für Rechtsextremismus im Netz, fordert Herr weiter. "Wer nicht will, dass AsylwerberInnenheime brennen, muss rechtsextremen Umtrieben endlich einen Riegel vorschieben."

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Roland Plachy
SJ-Pressesprecher
+43 664 / 450 12 58
office@sjoe.at
www.sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0001