Frauenberger: Fünf Jahre Erfolgsprojekt Koppelung der Auftragsvergabe an Frauenförderung

Blaguss Gruppe als vorbildliches frauenförderndes Unternehmen

Wien (OTS) - Seit 2010 koppelt die Stadt Wien die Auftragsvergabe an frauenfördernde Maßnahmen. Neun Magistratsabteilungen beteiligen sich an diesem innovativen Frauenförderungsprojekt. "Durch die Koppelung wurden schon Aufträge der Stadt in der Höhe von über 68 Millionen Euro an Unternehmen vergeben, die aktiv Frauen fördern. Damit nehmen wir die Betriebe in die Verantwortung, ihren Teil zur Gleichberechtigung beizutragen.", so die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

Durch die Koppelung der Auftragsvergabe ergingen Aufträge der Stadt Wien unter anderem an die Blaguss Gruppe, bei der sich Frauenstadträtin Frauenberger heute als besonders vorbildhaftes Unternehmen bedanken möchte. Mag. (FH) Paul Blaguss, geschäftsführender Gesellschafter der Blaguss Gruppe dazu: "Die Blaguss-Gruppe setzt bereits seit Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen. Diese Maßnahmen tragen deutlich dazu bei, unsere Mitarbeiterinnen langfristig und nachhaltig an unser Unternehmen zu binden. Weiterbildungsmaßnahmen, unterschiedliche Arbeitszeitmodelle, Flexibilität bei Wiedereinstieg nach der Karenzzeit, Bevorzugung von Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation und vieles mehr, tragen auch zu den Gleichstellungschancen für Frauen in der Wirtschaft bei und werden bei Blaguss aktiv und selbstverständlich gelebt".

Die Vergabe öffentlicher Aufträge sei ein wichtiger Hebel, um in den Betrieben frauenfördernde Maßnahmen zu initiieren. "In Wien haben wir hier österreichweit eine Pionierinnenrolle eingenommen. Mit neun Abteilungen sammeln wir jetzt die Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen der Stadt Wien, von der IT-Branche bis zum Umweltschutz. Ziel ist es, natürlich langfristig alle Magistratsabteilungen mit ins Boot holen zu können. Denn wir sehen, dass aktive Frauenförderung wirkt.

Unternehmen verpflichten sich im Rahmen der Auftragsvergabe zu Frauenförderung als soziale Ausführungsbedingung. Das bedeutet: Ein Unternehmen, das einen Auftrag von der Stadt Wien erhält, muss, innerhalb einer bestimmten Frist bestimmte frauenfördernde Maßnahmen, die sich an der Größe und der Branche des Unternehmens orientieren, in seinem Betrieb umsetzen. Beteiligt sind die Magistratsabteilungen 14 (Informations- und Kommunikationstechnologie), die MA 33 (Wien leuchtet-Öffentliche Beleuchtung, Ampeln und Uhren), die MA 57 (Frauenabteilung) die MA 54 (Zentraler Einkauf), die MA 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung), die MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung), MA 22 (Wiener Umweltschutzabteilung), die MA 27 (Europäische Angelegenheiten) und die MA 23 (Wirtschaft, Arbeit und Statistik). (Schluss)grs

Pressebild:

https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=41114

Rückfragen & Kontakt:

Stefanie Grubich
Mediensprecherin Stadträtin Sandra Frauenberger
+43 1 4000 81853
stefanie.grubich@wien.gv.at
www.sandra-frauenberger.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0016