WeltlehrerInnentag: Heinisch-Hosek dankt allen PädagogInnen für ihr Engagement

Neues Dienstrecht und neue Ausbildung attraktivieren Beruf LehrerIn

Wien (OTS) - "Am internationalen Tag des Lehrers und der Lehrerin danke ich allen Pädagoginnen und Pädagogen für ihr Engagement, das unseren Kinder und Jugendlichen eine erstklassige Ausbildung ermöglicht, die weltweit ihresgleichen sucht. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass wir die zusätzlichen Flüchtlingskinder in unseren Schulen weitgehend problemlos aufnehmen konnten. Mit ihrem Beruf unterstützen Lehrerinnen und Lehrer heranwachsende Generationen dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihr Leben selbstbestimmt gestalten zu können", dankt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek allen PädagogInnen für ihr Engagement.

"In den vergangenen Jahren hat sich viel getan um den Beruf LehrerInnen - entgegen aller landläufigen Klischees - zu attraktivieren. Neben einem neuen Dienst- und Besoldungsrecht, haben wir auch die Ausbildung auf neue Beine gestellt", erklärt die Bildungsministerin.

Neben der Erhöhung der Einstiegsgehälter und der Abflachung der Einkommenskurve starten ab diesem Herbst alle Pädagogischen Hochschulen mit den neuen Primarstufen-Lehramtsstudien.
Ein Fokus der neuen Ausbildung liegt neben der Vermittlung von inklusiven und interkulturellen Aspekten auch auf dem Erwerb von Gender-Kompetenzen. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Berücksichtigung neuer Ausbildungswege, die es Personen mit anderen Erstausbildungen ermöglichen, in einen pädagogischen Beruf einzusteigen. Nicht nur die Ausbildung zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer wird neu gestaltet, auch der Einstieg in den Beruf wird neu organisiert. Das neue Dienstrecht sieht für alle JunglehrerInnen in ihrem ersten Berufsjahr die Begleitung durch speziell ausgebildete MentorInnen vor.

Der WeltlehrerInnentag wird seit 1994 jährlich am 5. Oktober begangen, in Gedanken an die "Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer", die 1964 von der Organisation der Vereinigten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO ) und der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) angenommen wurde.

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