Schleifmühlbrücke ist nunmehr Begegnungszone

BV Markus Rumelhart und BV Leo Plasch eröffnen die Brücke wieder für alle VerkehrsteilnehmerInnen.

Wien (OTS/SPW-K) - Die 36 Meter lange Fahrbahn der Schleifmühlbrücke wurde auf das Niveau des Gehsteiges angehoben und zur Begegnungszone gemacht. Die neue Pflasterung verbindet die beiden Seiten des Naschmarktes nun barrierefrei. Die Flächen zum Verweilen wurden vergrößert und mit Sitzbänken und einem Trinkbrunnen möbliert. Die gut frequentierte Brücke am Naschmarkt teilen sich zukünftig unterschiedliche VerkehrsteilnehmerInnen. "Der Naschmarkt ist durch die neue Lösung der Begegnungszone wieder zusammengewachsen. Zudem haben wir einen attraktiven Ort ohne Konsumzwang zum Verweilen geschaffen - ohne eine Gruppe der VerkehrsteilnehmerInnen auszuschließen", erklärt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und Bezirksvorsteher Leo Plasch ergänzt: "Danke an meinen Kollegen Markus Rumelhart für die gute Gesprächsbereitschaft von Anfang an und diese tolle Lösung im Sinne der BewohnerInnen des 4. Bezirks."

Mehr Platz für alle

Die massiven Schutzgeländer am einstigen Gehsteigrand der Brückenfahrbahn wurden abmontiert. Die Breite der Fahrfläche beträgt 6,50 Meter und kann von RadfahrerInnen und AutofahrerInnen mit 20 km/h in beide Richtungen genützt werden. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart bringt die Vorteile auf den Punkt: "VerkehrsteilnehmerInnen gelangen ohne Umweg auf die Rechte und Linke Wienzeile. Für die BesucherInnen des Naschmarkts stellt die Brücke zukünftig keine Barriere mehr dar." Für die Umgestaltung der Schleifmühlbrücke budgetierte der Bezirk 120.000 Euro.

Die Arbeiten dauerten sechs Monate. Im Zuge der Umgestaltung erfolgte eine Sanierung des Brückentragewerks der darunter liegenden U-Bahn-Decke. Verschiedene Einbauten wurden renoviert und teilweise neu verlegt. An den Plateaus der Kreuzungen zur Linken und Rechten Wienzeile ließ die MA 28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) ein taktiles Blindenleitsystem errichten. Die Fahrradständer wurden ergänzt. Die Lichtsignalanlagen wurden erneuert und zusätzliche Zebrastreifen an beiden Seiten der Brücke in der Linken und Rechten Wienzeile errichtet.

Die Verkehrslösung

Die Grundlage für die Entscheidung von BV Rumelhart für die Begegnungszone lieferten intensive Gespräche mit dem 4. Bezirk und den StandlerInnen sowie eine Verkehrszählung. Das Ergebnis zeigte, dass vor allem außerhalb der Öffnungszeit des Naschmarktes während der morgendlichen und abendlichen Verkehrsspitzen und aus der Linken Wienzeile rund 430 Kraftfahrzeuge links in die Brücke einbogen und in den 4. Bezirk weiterfuhren. Ein paar Fahrzeuge weniger nutzten die Brücke in die andere Richtung. Tagsüber fahren einige Autolenker über die Brücke. Sie wird zu dieser Tageszeit hauptsächlich von BesucherInnen des Naschmarkts genützt.

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