Nach der OP schnell wieder auf den Beinen

Wien (OTS) - "Rapid Recovery" ist ein innovativer Ansatz für Patienten, um schnelle und sichere Genesung von einer Knie- und Hüftgelenksoperation zu gewährleisten. Das Vinzenz magazin berichtet über Erfolge dieser Methode.

Wer auch in höherem Alter noch uneingeschränkt mobil sein will, kommt manchmal um eine Knie- oder Hüftgelenksoperation nicht herum. Die Anzahl der entsprechenden Patienten nimmt seit Jahren stetig zu. Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bietet die Möglichkeit einer schmerzfreien Bewegung und damit die Chance auf mehr Lebensfreude und aktive Gesundheit.

Das neue Behandlungskonzept, "Rapid Recovery", das in mehreren Krankenhäusern der Vinzenz Gruppe zum Einsatz kommt, ist ein ganzheitliches Programm, dessen Ziel es ist, den Behandlungsweg von der Zeit vor der Operation bis zur Nachbehandlung und Rehabilitation so sicher und so kurz wie möglich zu gestalten.

"Der Eingriff erfolgt sowohl minimalinvasiv als auch muskelschonend. Außerdem kommen neue Implantate zum Einsatz sowie eine lokale Infiltrationsanästhesie, deren Wirkung bis zu eineinhalb Tage andauert", erklärt Primar Univ.-Prof. Dr. Martin Dominkus, Vorstand der II. Orthopädischen Abteilung im Orthopädischen Spital Speising.

Wie gut das alles greift, bestätigen die protokollierten Genesungserfolge der "Rapid Recovery"-Kandidaten. Durch das Behandlungskonzept ist die Verweildauer im Krankenhaus kürzer und die Patienten sind nach einer Woche zum Zeitpunkt ihrer Entlassung so fit und beweglich wie sonst normalerweise nach einer Rehabilitation.

Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried ist das Konzept "Rapid Recovery" bereits etabliert, im Wiener Herz-Jesu Krankenhaus läuft es gerade an. Im orthopädischen Spital Speising werden in Kürze alle Abteilungen nach diesen Grundsätzen arbeiten.

Trotz Abstinenz: Die Leber ist krank
Die Zahlen sind alarmierend und sprechen für eine stille Epidemie: In westlichen Industrieländern wie Österreich sind bis zu 40 Prozent der Bevölkerung von der sogenannten nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) betroffen, auch Kinder und Jugendliche.

"Bei der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung sind mehr als fünf Prozent der Leberzellen verfettet. Weder der Alkoholkonsum noch andere Ursachen einer Leberverfettung, wie zum Beispiel eine chronische Virushepatitis oder bestimmte Medikamente, spielen da eine Rolle", erklärt der Hepatologe im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien, Dr. Gerd Bodlaj.

Hauptursachen für diese Erkrankung sind falsche Ernährung, Bewegungsmangel und genetische Faktoren. Sie tritt häufig in Verbindung mit Fettleibigkeit, erhöhten Blutfetten, Bluthochdruck und einer Zuckerstoffwechselstörung auf. "Problematisch ist der steigende Zuckerkonsum, vor allem von industriell gefertigtem Fruchtzucker", warnt Internist Bodlaj. Die Folgen sind mitunter fatal, es kann im schlimmsten Fall zur Leberzirrhose und zum Leberversagen kommen. Zudem ist das Risiko für die Entstehung von Leberkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Was die Therapie betrifft, so gibt es zwar noch keine Medikamente zur Behandlung der Fettleber, aber die Leber kann sich durch Ernährungsumstellung und gesunden Lebensstil erholen. Die Experten raten, den Konsum von Fett und Zucker einzuschränken, auf Alkohol zu verzichten, vermehrt Vollkornprodukte und pflanzliche Öle zu sich zu nehmen und Ausdauersport zu treiben. Naturgemäß kann sich die Leber nicht von heute auf morgen, aber sehr wohl innerhalb von Monaten oder auch Jahren regenerieren. Dr. Bodlaj motiviert zur Konsequenz: "Wer an der Sache dranbleibt, hat gute Chancen, dass sich seine Leber wieder erholt."

Mit dem Baby gleich nach Hause
Immer öfter entscheiden sich Mütter ihr Baby "ambulant" zur Welt zu bringen und den Spitalsaufenthalt auf wenige Stunden zu reduzieren. Lediglich die Entbindung findet bei einer ambulanten Geburt im Krankenhaus statt - begleitet von der Hebamme, die vor und nach der Geburt betreuend zur Seite steht.
Den entscheidenden Vorteil sehen Befürworter darin, dass Vater und Geschwister sofort engen Kontakt zum Säugling knüpfen können. Durch die entspanntere Atmosphäre zu Hause gibt es auch weniger Stillprobleme als im Spital.

Die neueste Ausgabe des Vinzenz magazin mit diesen und vielen weiteren interessanten Beiträgen steht ab sofort unter www.vinzenzgruppe.at zum kostenlosen Download im pdf-Format oder als e-magazin unter
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