SP-Schicker ad FP-Schock: Keine Taschenrechner im FPÖ-Klub?

Verschuldung der Stadt nicht mit Fantasiezahlen der FPÖ vergleichbar

Wien (OTS/SPW-K) - "Wer nichts weiß, muss alles glauben. Das gilt nicht nur für ein bekanntes Fernsehformat, sondern wohl auch für Herrn Schock", kommentiert der Wiener SPÖ Klubvorsitzende die Fantasie-Verschuldung der Stadt Wien, die von der FPÖ heute verlautbart wurde. "Gut ich nehme zur Kenntnis, mit der Rechtschreibung ist das so eine Sache, aber Rechnen und Lesen zu können ist für die Politik durchaus Voraussetzung", so Schicker und klärt Herrn Schock auf:

"16 Mrd. Schulden hat Wien, Herr Schock? Das ist FALSCH, denn der offizielle Rechnungsabschluss der Stadt Wien für 2014 weist eindeutig aus: Wien hatte Ende 2014 exakt 4,893 Mrd. Euro Schulden - nicht mehr und nicht weniger." Übrigens: Der Bund hat 288 Mrd. Euro Schulden. Wien sorgt für 1/4 des BIP in Österreich. Würde Wien 1/4 der Staatsschulden machen, wären das 72 Mrd. Euro. "Und davon sind wir und auch Sie mit ihrer Mutmaßung wohl weit entfernt", erklärt Schicker.

"42 Mio. für Grundversorgung von Flüchtlingen sind nicht verkraftbar, Herr Schock? Auch FALSCH, denn bei einem Wiener Gesamtbudget von 12 Mrd. (!) Euro sind 3,5 Promille (!) sehr gut verkraftbar für Menschen, die in Todesangst flüchteten", so der SPÖ-Klubvorsitzende weiter. "Wahlpropaganda hin oder her, der SPÖ-Klub wird zusammenlegen und bestellt schon einmal ein paar Taschenrechner. Die bekommt der FPÖ-Klub allerdings erst nach der Wien-Wahl, denn wir wollen noch ein paar so lustige FPÖ-Aussendungen lesen."

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