Süße Früchte, saure Arbeit: Fairtrade-Vertreter aus Ecuador trifft Obstbauern aus Wels – Veranstaltung in Arbeiterkammer Linz

Linz (OTS) - Wie werden unsere Bananen angebaut? Wer erntet sie? Die Arbeit auf Obst- und Gemüseplantagen quer über den Globus ist hart, aber einträglich. Allerdings nicht für die Erntehelferinnen und Erntehelfer, sondern für die großen internationalen Konzerne. Die Arbeiterkammer Oberösterreich und "weltumspannend arbeiten" laden am Montag, 5. Oktober, um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in den AK-Kongresssaal in Linz. Zu Wort kommen werden unter anderem ein Fairtrade-Vertreter aus Ecuador und ein Obstbauer aus Wels. Der Eintritt ist frei.

Die Banane ist die zweitbeliebteste Frucht der Österreicher/-innen, gleich nach dem Apfel. Aber auch Orange, Ananas oder Mango sind von unserem Speisezettel nicht mehr wegzudenken. Der Anbau und der Handel von Obst und Gemüse ist ein gutes Geschäft, den Profit streichen aber zu einem Großteil die Konzerne ein. Erntearbeiter/-innen und Kleinproduzenten bleiben auf der Strecke.

Auch in Österreich herrschen in der Obst- und Gemüseproduktion oft menschenunwürdige Bedingungen. Die regionalen Produkte werden oft von dafür extra angeheuerten Menschen aus dem Ausland geerntet, die Unternehmen halten sich dabei vielfach nicht an die österreichischen Arbeitsgesetze.

Diese Themen werden auf der Podiumsdiskussion im Kongresssaal der Arbeiterkammer in Linz am Montag, 5. Oktober, ab 18 Uhr erörtert. Am Podium sitzen Daniela Meichtry (ÖGB Tirol), Joaquin Vasquez (Präsident der FAIRTRADE-zertifizierten Bananen und Kakao-Kooperative UROCAL aus Ecuador) und Walter Schiefermüller (Obstbauer aus Wels).

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