Flüchtlinge: FPÖ-Kickl: Hundstorfer muss die Zahlen für Arbeitsmarkt und Sozialsystem auf den Tisch legen

Wien (OTS) - "Rudolf Hundstorfer - angeblich Arbeits- und Sozialminister - sollte sein Türschild austauschen:
Einwanderungsminister triffts eher. Hundstorfer ergreift immer noch keine Maßnahmen, um den österreichischen Arbeitsmarkt vor der Zuwanderung aus den EU-Oststaaten zu schützen und seine einzige Sorge dürfte sein, Asylberechtigte rasch in Arbeit zu bringen und darauf zu schauen, dass sie nicht weniger verdienen als andere. Zur Erinnerung:
Rund 500.000 Menschen in Österreich verdienen gar nichts, weil sie keinen Job haben", so FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl zu den heutigen Aussagen Hundstorfers anlässlich eines Besuches in Brüssel.

Angesichts des Stroms an Asylwerbern, der sich über Österreich ergieße, werde die Lage für die Österreicher noch dramatischer: "Rund 120.000 Asylanträge werden heuer gestellt werden, erhält auch nur jeder Dritte einen Aufenthaltsstatus reden wir von mindestens 40.000 Personen, die Hundstorfer - oder sein Nachfolger, falls Rudolf schon in der Hofburg thront - ‚rasch in Arbeit bringen‘ will. Die überwiegende Mehrheit der Asylwerber ist minderqualifiziert. Sie werden entweder direkt in der Mindestsicherung landen, wofür der Steuerzahler aufkommen muss. Und/oder sie werden mit zusätzlichen AMS-Mitteln aufgeschult, die für die Qualifizierung der einheimischen Arbeitslosen dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Und/oder der Verdrängungswettbewerb im Niedriglohnbereich wird noch härter und die Arbeitslosigkeit noch höher - was Hundstorfers deutsches Pendant Andrea Nahles bereits zugegeben hat", so Kickl.

"Hundstorfer und die gesamte Faymann-Häupl-SPÖ tragen so gern das Mantra der Solidarität mit den Flüchtlingen vor sich her. Die Solidarität mit den Österreichern kennen sie nicht. Im kommenden Sozialausschuss erwarten wir, dass Hundstorfer die Zahlen auf den Tisch legt: Was bedeutet der Ansturm an Asylwerbern für den Arbeitsmarkt, für das Budget des AMS, mit welchem Anstieg der Arbeitslosigkeit ist zu rechnen, was bedeuten tausende neue Mindestsicherungsbezieher für das Sozialsystem und vor allem: Wer soll das wie bezahlen? Wir haben demnächst Budgetverhandlungen, also wird der Sozialminister wohl entsprechende Berechnungsmodelle zur Hand haben. Oder läuft das Ganze nach dem Motto: ‚Denn sie wissen nicht, was sie tun‘? ", so Kickl.

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