Karlheinz Töchterle: Verbesserte Karriereperspektiven für Jungwissenschafter

Novelle zum Universitätsgesetz (UG) und Forschungsorganisationsgesetz (FOG) im Wissenschaftsausschuss – AQ Austria präsentiert Tätigkeitsbericht 2014

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Novelle zum Universitätsgesetz (UG) und Forschungsorganisationsgesetz (FOG) steht im Mittelpunkt der heutigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses und bringt aus Sicht von ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle mehrere Verbesserungen für die Studierenden, Lehrenden und Forschenden an den heimischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. "Insbesondere Jungwissenschaftern kommt die Novelle mit dem großen Schritt in Richtung ‚Tenure track‘ zugute", so Töchterle, der auch für entsprechende Empfehlungen von Wissenschaftsrat, Forschungsrat, ERA-Council, Wirtschaftsforschungsinstitut u.a. dankt. Auch der Tätigkeitsbericht 2014 der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria), dessen Eckpunkte von Geschäftsführer Dr. Achim Hopbach präsentiert werden, steht auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung.

Töchterle unterstreicht den intensiven wie konstruktiven Begutachtungsprozess, der die UG- und FOG-Novelle begleitet hat. Bis zuletzt wurden mehrere Anregungen aus den zahlreichen Stellungnahmen der Partner aus Wissenschaft und Forschung in die nun zum Beschluss vorliegende Novelle eingearbeitet. Weiters verweist er auf den gelebten Parlamentarismus: Die Ausweitung des Einsichtsrechts in Beurteilungsunterlagen und Auswertungsprotokolle von Aufnahmeverfahren auf Studienwerberinnen und Studienwerber geht auch auf einen Antrag von Neos-Wissenschaftssprecher Dr. Nikolaus Scherak zurück.

Die UG- und FOG-Novelle bringt neben erweiterten Karrieremöglichkeiten für Jungwissenschafter auch Änderungen betreffend Unirat (u.a. Schärfung der Unvereinbarkeitsbestimmungen und Obergrenzen für die Vergütung), eine Adaptierung der Kettenvertragsregelung, eine überarbeitete Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) und - auf Basis umfassender Evaluierungsberichte des Instituts für Höhere Studien - die Weiterführung der Zugangsregelungen in modifizierter Form. Die bestehenden Zugangsregeln haben sich bewährt, wie die bewusstere Studienwahl, geringere Drop-out-Raten und eine erhöhte Verbindlichkeit zeigen. Leider war es mit dem Koalitionspartner nicht möglich, die Zugangsregelungen auf weitere stark nachgefragte Fächer auszudehnen, wie dies auch von mehreren Universitäten gewünscht wurde.

Als weiteren Aspekt der Novelle nennt Töchterle die öfters etwa vom Rechnungshof geforderte Überführung des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) an die Universität Wien bzw. des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) an die Österreichische Akademie der Wissenschaften. "Zentral ist dabei, dass diese beiden Institute als solche sichtbar bleiben, gerade auch in Hinblick auf ihren international exzellenten Ruf."
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