Korun: Transparenz bei Kosten für Flüchtlingsversorgung und -integration

Grüne: Auch für die Nicht-Integration müssen Zahlen auf den Tisch

Wien (OTS) - "Es braucht endlich Transparenz, welche Maßnahmen für gesellschaftliche Integration geplant sind und welche Kosten zu erwarten sind. Auch die Alternative, nämlich nicht in Integration zu investieren, und die damit verbundenen Kosten sollten dabei transparent auf den Tisch gelegt werden", fordert Alev Korun, Menschenrechts- und Integrationssprecherin der Grünen.

"Das Dementi aus dem Finanzministerium zu den kolportierten Kosten für Flüchtlingsunterbringung und deren Integration und die vorhergehenden gegenteiligen Behauptungen eignen sich leider hervorragend für eine Verwirrung der Bevölkerung", ärgert sich Korun.

"Gerade in der Frage der aktuellen humanitären und Verantwortungskrise braucht es klare Antworten und Leadership. Genauso bedarf es Informationen, was die Regierung plant und was passieren würde, wenn wir jetzt keinen Integrationsgeneralplan machen: Menschen, die jahrelang nicht Deutsch lernen können, weil es zu wenig Kurse gibt oder mitgebrachte Qualifikationen, die nicht eingesetzt werden und brach liegen", sagt Korun.

"Die Kosten von Nicht-Integration und Nicht-Tätigkeit der Regierung müssen ebenso bilanziert und transparent kommuniziert werden. Nur wenn die Bevölkerung aufgeklärt wird, was Flüchtlingsintegration bringt und kostet und was die Nicht-Integration bringen und kosten würde, kann sie sich eine fundierte Meinung bilden", sagt Korun.

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