Industrie: EU-Vorstoß zu Kapitalmarktunion zu begrüßen

IV-GS Neumayer: Europa muss all seine Wachstumspotenziale ausschöpfen – Vorhaben der Kommission sehr ambitioniert – Industrie steht bei Umsetzung als Partner zur Verfügung

Wien (OTS) - Die von EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill vorgestellten Pläne für die Realisierung einer Kapitalmarktunion in der EU seien "absolut zu begrüßen. Das Vorhaben der EU-Kommission ist sehr komplex und enthält ein ganzes Bündel an Maßnahmen, die es nun gilt, mit Leben zu füllen. Die Industrie ist gerne bereit, diesen Prozess als konstruktiver Partner proaktiv zu unterstützen", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, der auch Mitglied des BUSINESSEUROPE Executive Committee ist, heute, Mittwoch.

"Unser Ziel als Europa muss sein, möglichst alle unsere Wachstumspotenziale auszuschöpfen. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass das nunmehrige Vorhaben eine ganze Reihe an notwendigen Maßnahmen adressiert", sagte der IV-Generalsekretär. So soll es für KMU einfacher werden, an Kapital zu kommen, Investments sollen sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen erleichtert werden. Notwendige Harmonisierungen und Anpassungen der regulatorischen Rahmen der einzelnen Mitgliedsländer sind ebenso vorgesehen, wie etwa auch eine europaweite Stärkung des Themas Crowdfunding. Zudem soll es auch für Pensions- und Versicherungsfonds einfacher werden, in europäische Infrastruktur zu investieren. "Die nächsten drei Jahre sollten wir die Vorschläge der Kommission Punkt für Punkt abarbeiten, um wieder mehr Jobs und Wertschöpfung in Europa zu ermöglichen. Hier sind die Mitgliedsstaaten der Union dringend gefordert, proaktiv die Bemühungen der Kommission mit entsprechenden Maßnahmen zu unterstützen", so Neumayer.

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