Staatssekretärin Steßl: Gender Pay Gap im Bundesdienst erneut verringert

Einkommensbericht 2015 zeigt 12,5 Prozent Lohnunterschied

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass der Gender Pay Gap im Bundesdienst 2014 abermals verringert worden ist", betonte Kanzleramtsstaatssekretärin Sonja Steßl anlässlich des heute veröffentlichten Einkommensberichts gemäß Bundes-Gleichbehandlungsgesetz. Demnach liegt der Gender Pay Gap im Bundesdienst im Jahr 2014 bei 12,5 Prozent, 2013 lag er bei 12,8 Prozent und 2012 noch bei 13,3 Prozent. Dass der öffentliche Dienst Vorbild ist, zeigt sich im Vergleich mit dem Gender Pay Gap aller Voll- und Teilzeitbeschäftigten in Österreich, der bei 18,4 Prozent liegt (laut Rechnungshof-Einkommensbericht 2014/1).

Die nach wie vor bestehende Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern im Bundesdienst ist vor allem auf die Altersstruktur, Anzahl der geleisteten Überstunden, Qualifikationsstruktur und Verteilung der Leitungsfunktionen zurückzuführen. "Wir setzen mit Ausschreibungsgesetz, Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, Gendercontrolling, Cross Mentoring sowie spezifischen Gender- und Gleichstellungskursen auf ein Bündel von Maßnahmen zur Frauenförderung. Es sind im Bundesdienst bereits mehr als ein Drittel der Leitungsfunktionen mit Frauen besetzt. Unsere konsequente Frauenförderung wirkt, wir werden diesen Weg auch gezielt weitergehen", so Staatssekretärin Sonja Steßl.

Der Einkommensbericht 2015 gemäß Bundes-Gleichbehandlungsgesetz ist abrufbar unter www.oeffentlicherdienst.gv.at.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Staatssekretärin Mag.a Sonja Steßl
Mag.a Petra Hafner
Pressesprecherin
+43 1 531 15-204056, +43 664 610 63 84
petra.hafner@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0002