SPÖ-Niedermühlbichler: FPÖ-Gruftspende an Peinlichkeit nicht zu überbieten!

Wien (OTS/SPW) - "Heute wird also FPÖ-Neuzugang Ursula Stenzel einen blauen Spendenscheck an das Betreuungszentrum ‚Gruft‘ übergeben. An Heuchelei ist das nicht mehr zu überbieten. Ausgerechnet jene Partei, die in der Vergangenheit keine Gelegenheit ausgelassen hat, gegen ‚Sandlerquartiere‘ (FPÖ-Sprech) und Obdachlose zu hetzen, entdeckt im Intensivwahlkampf plötzlich ihr Herz für Hilfsbedürftige. Dabei hat die FPÖ die ‚Gruft‘ noch nie unterstützt oder besucht - jetzt ein solch windiges Wahlkampfmanöver zu setzen, ist einfach nur letztklassig", kritisierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Georg Niedermühlbichler am Mittwoch.****

"Ich erinnere nur daran, dass etwa der Liesinger FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Jung 2013 gegen ein geplantes ‚Sandlerquartier‘ im Bezirk Stimmung gemacht hat. Im selben Jahr ortete der Wiedener FPÖ-Klubobmann in der 'Zweiten Gruft' einen ‚Unruheherd‘. Und der Wiener FPÖ-Sozialsprecher Wolfgang Seidl verstieg sich sogar zur Behauptung, Bürgermeister Häupl lasse ‚Sandler aus ganz Europa nach Wien bitten‘. Diese Äußerungen zeigen das wahre Gesicht der FPÖ", unterstrich Niedermühlbichler.

Zum Pharisäertum passe auch die Tatsache, dass die angebliche "soziale Heimatpartei" konsequent gegen alle von der Sozialdemokratie initiierten Sozial- und Integrationsmaßnahmen stimme - "und zwar konkret gegen den Pflegefonds, gegen die Mindestsicherung, gegen die Europäische Sozialcharta, gegen Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und gegen die Abschaffung der Maklergebühren." Ausgerechnet jetzt werde versucht, Obdachlose gegen Flüchtlinge auszuspielen, wo im Internet widerliche rechtsextreme Videos kursieren, wo nach demselben Muster vorgegangen wird. Niedermühlbichler betonte abschließend: "Der FPÖ ist wirklich nichts zu blöd, um ihr perfides Spiel zu spielen. Und es ist bezeichnend, dass sich Ursula Stenzel für diesen Mummenschanz hergibt, wo sie doch selbst als Bezirksvorsteherin Obdachlose aus der ‚heilen‘ Welt des 1. Bezirks verbannen wollte." (Schluss) tr

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