Autoindustrie: Globaler Siegeszug des Autos setzt sich fort

Clary: Diskriminierung schadet Standort und gefährdet Arbeitsplätze – Autoindustrie nimmt Politik in die Pflicht

Wien (OTS) - "Wenn wir das Auto diskriminieren, schaden wir der Wirtschaft in Österreich und gefährden Arbeitsplätze und Wohlstand", so der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure Dr. Felix Clary im Rahmen der Veranstaltung "Volle individuelle Mobilität auch ohne eigenes Auto?" am Dienstag im Haus der Industrie. Clary plädierte einmal mehr für eine ideologiebefreite und konstruktive Verkehrspolitik in Wien. Nichts abgewinnen kann Clary pauschalisierten Anschuldigungen und Vorurteilen. "Was die Automobilindustrie tut, um Emissionen zu reduzieren, ist beispielhaft", so Clary. "Die Automobilindustrie ist hoch innovativ und bietet ein breites Angebot an Produkten für alle Bedürfnisse, das zeigte sich erst kürzlich wieder allzu deutlich auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt."

"Die Vorstellung von einer Großstadt ohne Auto ist absurd. Alleine eine Einschränkung beim Lieferverkehr in Wien würde einen klaren Wettbewerbsnachteil für die Stadt bedeuten und zu Abwanderung führen. Es geht um ein Nebeneinander aller Verkehrsträger und man kann auch nicht von vorn herein den Modal Split festlegen - dieser ergibt sich aus den Bedürfnissen heraus", so Clary, der sich von der neuen Stadtregierung erhofft, dass die derzeit verabschiedeten Verkehrskonzepte (Smart City Rahmenstrategie, STEP 2025 Fachkonzept Mobilität) adaptiert und korrigiert werden. "Das Thema muss man ganzheitlich und ohne Scheuklappen angehen." Die Frage, ob es denn in Zukunft eine individuelle Mobilität ohne eigenes Auto geben wird, beantwortete Clary naturgemäß klar mit Nein, denn: "ohne Auto geht nichts - der Siegeszug des Autos hält seit über einem Jahrhundert an und wird sich auch weiter fortsetzen!"

Österreich ist ein Autoland!

Das bestätigte auch der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Christoph Neumayer. "Freie individuelle Mobilität ist Ausdruck einer hoch entwickelten Gesellschaft. Autofahren darf keinesfalls zu einem Privileg werden, welches sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung leisten kann. Die Automobilwirtschaft stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Österreich dar. Wir müssen für Rahmenbedingungen sorgen, die es der Branche erlauben Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu generieren."

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