FPÖ-Kassegger zu Wifo/IHS: Viel durchsichtiger geht es wohl nicht mehr

„Schon die Konjunkturpakete I und II samt Steuerreform brachten nichts - IHS und Wifo sollen nicht Auftragsgutachter von SPÖ und ÖVP spielen"

Wien (OTS) - "Noch im heurigen Juni erwarteten die Experten von Wifo und IHS aus der Steuerreform kaum positive Konjunktureffekte vor 2017 und nun kurz vor der Wiener Landtagswahl soll sich diese rot-schwarze Steuerreform schon 2016 positiv auf die Konjunktur auswirken. Viel durchsichtiger geht es wohl nicht mehr", stellte heute FPÖ-Wirtschaftssprecher MMMag. Dr. NAbg. Axel Kassegger zu den neuesten Berechnungen von Wifo und IHS fest.

"Schon 2008/2009 bei den SP/VP-Konjunkturpaketen I und II samt vorgezogener Steuerreform mit einem Gesamtvolumen von 11,9 Milliarden Euro hat man gesehen, dass mit den beiden Paketen wohl kurzfristig eine Dämpfung des Konjunktureinbruchs um 2,1 Prozent des BIP erreicht werden konnte und auch gab es kurz um 41.500 weniger Arbeitslose, aber ab August 2011 begann die Arbeitslosigkeit in Österreich wieder anhaltend zu steigen und dies wird sich auch in den nächsten Jahren nicht grundlegend ändern. Genau diese damalige Entwicklung sollten sich die Experten von IHS und Wifo in ihr Stammbuch schreiben und nicht den großen Auftragsgutachter von SPÖ und ÖVP spielen", erklärte Kassegger.

"In Wahrheit kann man heute schon sagen, dass diese rot-schwarze Steuerreform der österreichischen Bevölkerung im Endeffekt nichts bringen wird. Ohne zukunftsfittes Gesamtreformkonzept wird diese Tarifsenkung - von Reform kann man ohnehin nicht sprechen - ohne Wirkung rasch verpuffen", erklärte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

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