Industrie: Weitere Unternehmensbelastungen schaffen keine Arbeitsplätze

IV-GS Neumayer: Lohnnebenkosten senken – Vertrauen in Standortqualität wiederherstellen – Arbeitszeitverkürzung kostet Arbeitsplätze

Wien (OTS/PdI) - "Der Wirtschaftsstandort Österreich kämpft seit Jahren mit Qualitätsverlust und geringen Wachstumsraten. Die Unternehmen werden durch kontraproduktive politische Forderungen immer mehr verunsichert, Investitionen gehen zurück - immer höhere Arbeitslosenzahlen sind die logische Konsequenz. Diese Herausforderungen durch weitere Belastungs-Forderungen noch zusätzlich zu verschärfen, entbehrt jeder Logik", so Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), heute, Dienstag, anlässlich der Aussagen von PRO-GE-Vorsitzendem Rainer Wimmer sowie Rudolf Wagner von der GPA-djp. "Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich oder nach einer generellen sechsten Urlaubswoche - also eine weitere Verteuerung des Faktors Arbeit - schaffen einfach keine Arbeitsplätze. Vielmehr wird dadurch Arbeitslosigkeit aktiv gefördert", betonte Neumayer. Dies könne wohl kaum im Interesse der Gewerkschaft liegen. Wer Arbeitsplätze nicht gefährden wolle, der dürfe die Unternehmen nicht noch weiter belasten.

"Wir sind jetzt schon auf dem besten Weg zum Weltmeister bei der Kostenbelastung in der Sachgütererzeugung. Dieser fatale Trend muss unbedingt gestoppt werden, wenn die heimischen Betriebe wieder mehr investieren und dadurch Arbeitsplätze schaffen sollen", so der IV-Generalsekretär, der auf den Anstieg der Arbeitskosten um 21 Prozent seit 2008 hinwies. "Der Weg zu neuem Wachstum und neuen Arbeitsplätzen führt unter anderem über die Wiederherstellung des Vertrauens in die heimische Standortqualität. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die möglichst rasche und spürbare Entlastung der Unternehmen - denn nur dort können Jobs entstehen. Es braucht ein Handeln mit Augenmaß und Hausverstand", hielt Neumayer abschließend fest.

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