„Weltjournal“ und „WELTjournal +“: „Kenia – handeln statt entwickeln“ und „Nigeria – bitterarm und superreich“

Am 30. September ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Anlässlich des UNO-Entwicklungsgipfels in New York zeigt das "Weltjournal" - präsentiert von Claudia Neuhauser - am Mittwoch, dem 30. September 2015, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage "Kenia -handeln statt entwickeln", in der "Weltjournal"-Reporterin Julieta Rudich der Frage nachgeht, wie nachhaltig Entwicklungshilfe tatsächlich ist. Im "WELTjournal +" folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation "Nigeria - bitterarm und superreich".

Weltjournal: "Kenia - handeln statt entwickeln"

500 Milliarden US-Dollar wurden seit 1960 als sogenannte Entwicklungshilfe in den afrikanischen Kontinent gepumpt, doch der Erfolg ist äußerst fragwürdig. Solange es nicht gelingt, eine stabile Wirtschaft aufzubauen und den Menschen eine Perspektive zu bieten, könnte die Migration aus Afrika Richtung Europa - auch verschärft durch den Klimawandel - weiter zunehmen.

"Weltjournal"-Reporterin Julieta Rudich hat in Kenia afrikanische Denker besucht, die in der traditionellen Entwicklungshilfe die Wurzel von Abhängigkeit, Lethargie und Korruption sehen und stattdessen Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe fordern. Und sie hat Auma Obama getroffen, die Halbschwester des US-Präsidenten, die zeigt, wie es anders geht: Sie investiert in die Ausbildung junger Kenianer und Kenianerinnen, damit diese ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, ohne auf Hilfe von außen zu warten - und die sich auch von Österreich einiges abschauen.

WELTjournal +: "Nigeria - bitterarm und superreich"

Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat sich zur größten Wirtschaftsmacht des Kontinents gemausert. Vor allem die riesigen Ölvorkommen haben Nigeria einen enormen Aufschwung beschert - doch der neue Reichtum ist ungleich verteilt. "WELTjournal +" zeigt, wie eine kleine Gesellschaftsschicht superreich wurde und in der Lagune von Lagos luxuriöse Villen bauen lässt, während die Mehrheit der Nigerianer bitterarm ist und mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen muss.

Beide Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) - vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte - als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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