Flüchtlinge - Stronach/Lugar: Endlich werden Schutzzonen errichtet

Mindestmaß an Registrierung beim Grenzübertritt gefordert - Woher kommen die Menschen, wie lang wollen sie bleiben und wo wollen sie hin?

Wien (OTS) - "Wenn Deutschland die Grenzen für die Flüchtlinge dichtmacht, dann ist die Katastrophe da! In Österreich fehlt der Plan B; es gibt keinerlei Grenzkontrollen, wir wissen nicht einmal, wie viele Flüchtlinge im Land sind - die Rechtsstaatlichkeit ist aufgehoben", erklärte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar im Rahmen einer Pressekonferenz. Positiv sieht Lugar, dass die Türkei in Syrien eine Schutzzone einrichten will, "wie es das Team Stronach schon vor über zwei Monaten gefordert hat, um die Menschen wieder in ihre Heimat zurückbringen zu können".

Zumindest ein Mindestmaß an Registrierung beim Grenzübertritt ist nötig, "man muss herausfinden, wer ist eigentlich bei uns im Land", mahnte Lugar. "Woher kommen die Menschen, wie lang wollen sie im Land bleiben und wo wollen sie hin?", muss erhoben werden, verlangte der Team Stronach Klubobmann. Dass nicht alle Flüchtlinge aus Syrien stammen habe sich ja bei einer Prügelei in einem syrischen Flüchtlingslager in Deutschland gezeigt, wo Pakistani und Albaner aneinander geraten waren.

Die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien, für die die Türkei auch Unterstützung der UNO erhalten wird, ist laut Lugar der richtige Schritt. Er verlangt, "dass sich nach Russland auch die USA massiv dafür einsetzen!"

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