„Ah ned schlecht“: Bürgermeister Häupl besuchte Rheinmetall MAN Military Vehicles

Wien (OTS/SPW) - SPÖ Wien-Spitzenkandidat, Bürgermeister Dr. Michael Häupl war gestern Montag einmal mehr im Wahlkampfeinsatz und besuchte Rheinmetall MAN Military Vehicles. Auf dem 95.000 m2 großen Betriebsgelände in Wien-Liesing fertigen insgesamt 650 MitarbeiterInnen Militärlogistik-Fahrzeuge und zivile Sonderfahrzeuge wie Schwerlaster, Winterdienst-, Feuerwehr- und Wüstenfahrzeuge. Zu den größten Einzelkunden zählen Großbritannien, Neuseeland, Australien, Schweden und Norwegen. Der Bürgermeister trug sich ins Gästebuch ein und wurde anschließend durch das Betriebsgelände geführt. So begutachte Häupl die gepanzerte Kabine eines Militärlogistikfahrzeugs - die 600 kg schwere Tür verfügt über eine eigene Sicherung, die bei der Handhabung betätigt werden muss, damit etwa bei Schieflage des Fahrzeugs kein Verletzungsrisiko auftritt. "Ah ned schlecht", meinte der Bürgermeister, der selbst Ende der 1960er Jahre als Kraftfahrer beim Bundesheer gedient hatte. "Damals waren das noch andere Dinger", so sein Kommentar.****

Ein Sonderfahrzeug von Rheinmetall MAN-Military Vehicles besteht durchschnittlich aus 6.000 Teilen und ist 4-5 Tonnen schwer. Der Fertigungsprozess dauert eineinhalb Wochen, bei einem, komplexeren Fahrzeug bis zu einem Monat. Im Unterschied zu "normalen" LKWs sind die Sonderfahrzeuge besonders PS-stark, mehrachsig, verfügen über Allradantrieb und sind noch in 1,5 Meter tiefem Wasser funktionstüchtig. Hier im Liesinger Werk werden sie "aus einer Hand" produziert, inklusive der Aufbauintegration. "Wie die mit dem langen Sattelzug fahren können, verstehe ich nicht", meinte ein sichtlich beeindruckter Bürgermeister.

Die Verantwortlichen von Rheinmetall MAN Military Vehicles erläuterten Häupl unter anderem die Herausforderung, nach Australien zu liefern: So wird zur Konservierung für den Transport eine wachsartige Substanz verwendet, von der wegen der hohen Temperaturen "down under" eine eigene Variante zum Einsatz kommt. Auch das Holz für die Verpackung muss wegen der außerordentlich strengen Einfuhrbestimmungen spezialbehandelt sein - "so will man das Einschleppen von Schädlingen verhindern". Und schließlich ist die Zeitdifferenz von 10 Stunden nicht zu unterschätzen - "uns bleiben für eine vernünftige Kommunikation in Wirklichkeit nur zwei Stunden." Im Ausbildungszentrum von Rheinmetall MAN Military Vehicles werden 29 Lehrlinge, darunter zwei Mädchen, ausgebildet. Bürgermeister Häupl war darüber erfreut und wünschte den Jugendlichen "alles Gute für eure Zukunft". Zum Abschluss des Betriebsbesuchs passierte man eine laufend aktualisierte Anzeige: "Heute gelieferte MAN-Sonderfahrzeuge:
9". (Schluss) tr

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