100 Jahre Hanusch-Krankenhaus (1): „Zeugin von guten und schlechten Zeiten“

WGKK seit 70 Jahren für das Krankenhaus verantwortlich

Wien (OTS) - Das Hanusch-Krankenhaus feiert sein 100-Jahr-Jubiläum:
Am 28. September 1915 eröffnete der spätere Kaiser Erzherzog Karl Franz Joseph das k.k. Erzherzog Rainer Militärspital im 14. Wiener Gemeindebezirk. Für die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die die Eigentümerin des Spitals ist, ist das heute Anlass für einen Festakt.

Als Festredner begrüßten WGKK-Generaldirektor Hofrat Erich Sulzbacher, der langjährige Ärztliche Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Klaushofer und WGKK-Obfrau Ingrid Reischl die zahlreichen Ehrengäste aus der Bundes- und Landespolitik, der Sozialpartnerschaft und der Sozialversicherung sehr herzlich.

Hanusch-Krankenhaus ist Kompetenzzentrum der Sozialversicherung

In ihrer Ansprache blickte WGKK-Obfrau Reischl auf die bewegte Geschichte des Spitals zurück und unterstrich, dass es neben dem 100-Jahr-Jubliäum auch einen anderen Grund zum Feiern gibt: die 70jährige Partnerschaft zwischen WGKK und Hanusch-Krankenhaus. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gebietskrankenkasse mit der Leitung des Hauses betraut, das zu Ehren des Sozialpolitikers Ferdinand Hanusch umbenannt wurde. 1981 ging das Spital schließlich in das Eigentum der WGKK über.

"Das Spital hat in den vergangenen hundert Jahren viel erlebt und ist Zeugin von guten sowie schlechten Zeiten geworden", so die WGKK-Obfrau. "Heute ist das Krankenhaus eine Schwerpunktkrankenanstalt in Wien sowie das Kompetenzzentrum der Sozialversicherung und das Kernstück des Gesundheitsverbundes der Wiener Gebietskrankenkasse." Reischl weiter: "Dank unserer Anstrengungen präsentiert sich das Hanusch-Krankenhaus heute als topmodernes Spital und ist somit Garant für zufriedene Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Forschung wurde vorangetrieben

Primarius Klaushofer unterstrich, dass das Hanusch-Krankenhaus seit jeher bemüht ist, "eine qualitativ hochwertige Leistungserbringung für die Patientinnen und Patienten sicherzustellen." Als Beispiele dafür führte er die Dialyseversorgung an. In diesem Bereich verfügt das Hanusch-Krankenhaus über modernste Geräte und übernimmt einen großen Anteil an der Versorgung von Wienerinnen und Wiener, deren Nieren so schwer erkrankt sind, dass sie den Körper nicht mehr entgiften können.

Klaushofer betonte, dass neben der optimalen Patientenversorgung auch die Ausbildung und die Forschung eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang wies der Ärztliche Direktor darauf hin, dass die Anzahl der medizinisch-wissenschaftlichen Publikationen und der Zitierungen von Ergebnissen aus dem Hanusch-Krankenhaus in der internationalen Literatur in den vergangenen 20 Jahren signifikant zugenommen hat.

Über das Spital:

Das Hanusch-Krankenhaus verfügt über folgende Abteilungen:
1. Medizinische Abteilung
2. Medizinische Abteilung
3. Medizinische Abteilung
Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Abteilung für Augenkrankheiten mit Augen-Tagesklinik
Abteilung für Chirurgie mit Gefäßchirurgie
Geburtshilfliche und gynäkologische Abteilung
Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten
Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
Abteilung für Urologie

Weiters gibt es ein Zentrum für medizinische Genetik und ein Brustzentrum sowie zahlreiche Ambulanzen und (Forschungs)Institute.

Pro Jahr werden an die 40.000 Patientinnen und Patienten stationär sowie rund 380.000 Personen ambulant betreut.

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