• 28.09.2015, 15:42:37
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Der 7. Großglockner Grand Prix 2015

Großglockner-Erstürmung im Neu-Schnee mit Rekord-Starterfeld

Grossglockner Grand Prix 2015_1 (v.l.n.r.:):
Eröffnung des heurigen Großglockner Grand Prix im Jubiläumjahr mit
Rudolf Hollaus (Obmann Tourist Information Großglockner-Zellersee),
Thomas Noel (technischer Direktor Großglockner Hochalpenstraßen AG),
Thorsten Weinelt (Leiter Wealt Management Deutschland
Hypovereinsbank – Unicredit Bank AG - Hauptsponsor), Marcus Herfort
(Klassik-Koordinator und Veranstalter), Hannes Schernthaner
(Bürgermeister Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße) und Josef
Schachner (Bürgermeister Gemeinde Heiligenblut am Großglockner).

Utl.: Großglockner-Erstürmung im Neu-Schnee mit Rekord-Starterfeld =

Salzburg (TP/OTS) - Zum 80. Jubiläum der Großglockner Hochalpenstraße
lockte der 7. Internationale Großglockner Grand Prix als "Großer
Preis von Österreich" nach Fusch und Ferleiten. Neben dem Jubiläum
der Straße galt es auch 80-Jahre Großglockner Berg-Grand Prix zu
feiern, denn das erste der historischen Bergrennen, derer heute im
Revival gedacht wird, fand 1935 gleich einen Tag nach der
Straßeneröffnung statt.

Mit einem Rekord-Starterfeld von 115 Teilnehmern aus 7 Nationen kamen
mehr historische Renn-Automobile nach Fusch und Ferleiten als in
allen Jahren des neu aufgelegten Revivals bisher. Seit 2012 wird der
alten Rennen gedacht, wenn einmal im Jahr Sammler und Enthu-siasten
die Rennwagen-Klassiker durchsehen, vorbereiten und fit machen für 92
Kurven, 14 Kehren und 14 Kilometer Bergstrecke von der Nordseite bis
zum Fuscher Törl.

Den Auftakt zum Eintreffen aller Teilnehmerteams bildete die
"See-Runde" - eine kleine schnelle Rallye durch Bruck, Kaprun,
Thumersbach und als moderierten Höhepunkt auch die Fußgängerzone in
Zell am See. Hier wurden alle Fahrzeuge dem interessierten Publikum
vorgestellt und jeder erfuhr, dass es sich sehr lohnte die nächsten
beiden Tage auch zum Zuschauen an den Berg zu kommen.

Vor dem diesjährigen Grandprix sorgte Schnee mit meterhohen
Verwehungen auf der Pass-Straße für die nötige Spannung und ein
Traumpanorama an den Grand-Prix Tagen. In perfekt geräumtem Zustand
präsentierte sich die routiniert-geräumte Straße am letzten Freitag
und Samstag. In Ferleiten an der Kassenstelle entstand ein großes
Fahrerlager für die Teams und letzten Vorbereitungen des Wettbewerbs.
Fahrzeuge im zweistelligen Millionenwert waren zu sehen, es wurde
geschraubt, Benzin geredet und mit großem Interesse die Streckenkarte
studiert. Schließlich ging es in vier Auffahrten darum die exakt
gleiche Zeit zu absolvieren. Die Teams legen sich nach einer
Besichtigungsfahrt (Training) eine Zeit vor und bestätigen diese bei
weiteren Auffahrten mehrmals. Mehr als 2.000 Besucher kamen an den
Grand-Prix Tagen ins Fahrerlager um einmalige Fahrzeuge zu bestaunen
und bei den Starts ehrfurchtsvoll und voller Begeisterung den Wagen
zuzusehen.

Den Startschuss des diesjährigen Grand Prix gaben Hannes
Schernthaner, Bürgermeister der Gemeinde Fusch an der
Großglocknerstraße, Josef Schachner, Bürgermeister der Gemeinde
Heiligenblut am Großglockner, Thorsten Weinelt Leiter der Wealth
Management Deutschland Hypovereinsbank - Unicredit Bank AG, Rudolf
Hollaus, Obmann der Tourist Information Großglockner-Zellersee und
der technische Direktor der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Thomas
Noel. Organisiert wurde die Veranstaltung in einer Kooperation der
Großglockner Hochalpenstraße mit dem Klassik-Koordinator und
Veranstalter Marcus Herfort.

Den Schwerpunkt des Grand Prix bildeten in diesem Jahr die
authentischen Fahrzeuge der ersten drei Ursprungsrennen 1935, 1938
und 1939 und sogar der originale Siegerpokal aus 1938 wurde wieder
zurück an den Berg gebracht und war zu bestaunen. Bugattis, MGs, BMW,
Bentleys, Jaguars sowie Rileys und Alvis´ repräsentierten ein
Starterfeld mit 80 Fahrzeugen der Baujahre bis 1939 - passend zum 80.
Jubiläum. Für die jüngeren Baujahren standen Porsche 906 Carrera, 911
RS, 356 und ein unrestaurierter Porsche aus den fünfziger Jahren, der
in Alaska in einer Scheune nahe einer Eskimo-Siedlung gefunden wurde
- und der sich im Neu-Schnee der Berge sichtlich wohl fühlte.
Mercedes-Benz Flügeltürer in Rennausführung waren zu sehen, schnelle
Alfa Romeos und Fiat Abarths und Jaguar E-Type sowie die seltenen
Veritas Rennwagen vom Nürburgring aus Deutschland.

Für die Teams war der Einsatz im Revival im Pinzgau ein Höhepunkt im
Jahreskalender der historischen Motorsport-Veranstaltungen und mit
seinen kniffeligen Straßenverhältnissen eine ganz besondere
Herausforderung, die alle problemlos meistern konnten.

Den Gesamtpreis "Großer Preis von Österreich" konnte das Team Jens
Schnückel und Hartmut Nikolaus mit einem Fiat 2300 S Coupe mit
schneller Fiat-Abarth Motorisierung aus dem Jahr 1963 einfahren. In
drei Läufen betrug bei diesem Siegerteam die Gesamtabwei-chung nur 67
Zehntel. Eine exakte Gleichmäßigkeitsleistung auf 14 Kilometer
Strecke, bei der Nebelschwaden stellenweise das sprichwörtliche Salz
in der (Nebel)-Suppe waren. Ansonsten war die Strecke geräumt, hier
und da noch etwas nass aber sehr gut zu befahren. Das Wetter
grundsätzlich blieb trocken und optimal.

Weiteres Bildmaterial zur Veranstaltung finden Sie unter
http://mediathek.grossglocknernews.at
im Ordner "Grossglockner Grand Prix"

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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