SP-Vettermann ad Strache: „Verwaltungstechnische Zusammenlegung“ vom 8. und 9. Bezirk bedeutet Demokratieverlust

Besser: Nicht amtsführende Stadträte abschaffen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Aussagen von H.C. Strache in 'Wien heute', wonach die Bezirke Josefstadt und Alsergrund ‚verwaltungstechnisch zusammengelegt’ werden sollen, bedeuten einen Demokratieverlust für die BewohnerInnen, so der SPÖ-Gemeinderat aus der Josefstadt, Heinz Vettermann. Strache argumentiert, dass dadurch weniger BezirksrätInnen und GemeinderätInnen notwendig wären. "Wenn wir demokratische VertreterInnen einsparen, sparen wir Demokratie ein", stellt Vettermann klar.

"Wenn wir weniger BezirksrätInnen haben, haben die JosefstädterInnen - aber auch die AlsergrunderInnen - zwangsläufig auch weniger mitzureden", sagt SP-Vettermann. "Falls Strache auf eine Verwaltungseinsparung abzielt, sollte er überlegen, die nicht amtsführenden Stadträte abzuschaffen", sagt Vettermann.

Keine Kompetenz, keine Zuständigkeit: FPÖ stellt 3 von 4 nicht amtsführenden StadträtInnen

Ein Bezirksrat erhält für seine Tätigkeit im Bezirk rund 400 Euro und kann tatsächliche Veränderungen in seinem Grätzl bewirken. "Wenn Sie wirklich an der Verwaltung einsparen wollen, unterstützen Sie uns dabei, die nicht amtsführenden StadträtInnen abzuschaffen", sagt Vettermann. Ein nicht amtsführender Stadtrat erhält über 8.000 Euro brutto im Monat und eine/n eigene/n SekretärIn. "Was er aber nicht erhält, ist eine Zuständigkeit oder Kompetenzen. Er kann also nichts tun", schließt Vettermann.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
David Millmann
Kommunikation
01/4000-81943
david.millmann@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001