ORF III am Dienstag: Friedrich von Thun im „KulturWerk“ und im „euro.film“ „Vino Santo! Es lebe die Liebe, es lebe der Wein“

Außerdem: „Mythos Geschichte“ über die „Hagia Sophia“

Wien (OTS) - Ein Grandseigneur des deutschsprachigen Films und Fernsehens steht am Dienstag, dem 29. September 2015, im Mittelpunkt des Kulturprogramms in ORF III: "Ich war ein Luftikus", sagt Friedrich von Thun über sich selbst, "erst die Zusammenarbeit mit Axel Corti 1984 hat meine Einstellung zum Beruf grundlegend verändert." Seit nahezu fünf Jahrzehnten sorgt der Schauspieler in Fernsehfilmen und Serien für Topquoten, doch auch auf Hollywood-Erfolge wie etwa Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und George Lucas‘ "Die Abenteuer des jungen Indiana Jones" kann er heute zurückblicken. Begleitet von den Münchner Symphonikern liest Friedrich von Thun demnächst "Peer Gynt" im Linzer Brucknerhaus (18. Oktober) und im Großen Festspielhaus in Salzburg (21. und 22. Oktober). Barbara Rett hat den vielseitigen Schauspieler zum "KulturWerk"-Gespräch (20.15 Uhr) getroffen.
Um 22.40 Uhr ist Friedrich von Thun schließlich auch in Xaver Schwarzenbergers österreichisch-italienischer Familiengeschichte "Vino Santo! Es lebe die Liebe, es lebe der Wein" aus dem Jahr 1999 an der Seite von Größen wie Anna Galiena, Alida Valli und Raf Vallone zu erleben. Das Drehbuch zu dieser ORF/BR-Koproduktion über einen Generationenkonflikt, verpackt in eine emotionsgeladene Liebesgeschichte zwischen den jungen Leuten Gioia (Helen Zellweger) und Max (Simon Verhoeven), hat Autorin Ulli Schwarzenberger verfasst.

Davor widmet sich "Mythos Geschichte" noch einem architektonischen Meisterwerk mit wechselvoller Geschichte: Die "Hagia Sophia" (21.10 Uhr) überragt seit fast 1500 Jahren Istanbul. Eintausend Jahre lang war sie die größte Kirche der Welt und das religiöse Zentrum des ersten großen christlichen Reiches: Byzanz. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 wandelten sie die Osmanen in eine Moschee um und fügten als äußeres Kennzeichen vier Minarette hinzu. Mit der Umwandlung der Moschee in ein Museum krönte Mustafa Kemal Atatürk 1934 schließlich seine laizistische Revolution. Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 2014 erzählt die bewegte Geschichte des imposanten Bauwerks, in dem christliche und islamische Elemente zusammenfließen.

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