Stronach/Lugar: Obama soll kalten Wirtschaftskrieg am Rücken Europas beenden

Nur gemeinsame Koalition gegen IS und gesicherte Schutzzonen kann EU-Flüchtlingschaos stoppen

Wien (OTS) - "Es wird höchste Zeit, dass die USA den kalten Wirtschaftskrieg am Rücken Europas beenden", kommentiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar das Treffen des russischen Präsidenten Putin mit US-Präsident Obama im Rahmen der UNO-Vollversammlung in New York. Und weiter: "Gerade jetzt, wo es gilt, nachhaltige Lösungen im Syrienkonflikt zu finden, sollten die USA und Russland gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Obama muss über seinen Schatten springen und die Wirtschaftssanktionen gegen Russland lockern, das wäre auch ein wichtiges Signal für die EU", so Lugar., der erinnert, dass Russland eine erste Schutzzone eingerichtet und die USA zur Mitarbeit eingeladen hat.

Denn laut einer Wifo-Studie könnten russische Sanktionen einerseits und Rezession andererseits, den EU-Staaten langfristig insgesamt bis zu 2,7 Millionen Jobs kosten - allein in Österreich stehen bis zu 40.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. "Obama muss sich endlich deklarieren: Möchte er weiterhin fast gar nichts tun und sich aus der Region zurückziehen - oder möchte er als Teil einer Anti-IS-Koalition vor Ort für Sicherheit sorgen, Schutzzonen errichten und die größte menschliche Katastrophe des 21. Jahrhunderts an der Wurzel eindämmen", so Lugar.

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