BELLA ANGORA

performative entsprechung eines wertungsresistenten prozesses & bonusmaterial

Wien (OTS) - Eröffnung
29.09.2015, 19h

Mit der Liveperformance
"pathosschwangeres performance-melodram über einen wertungsresistenten prozess mittels verwendung akustischer sequenzen polarisierender hollywood-standardszenen & bonusmaterial"
Beginn, 20h

Ausstellungsdauer
30.09.-17.10.2015

das weisse haus freut sich, die Herbstsaison 2015/16 mit einer Einzelausstellung von Bella Angora zu eröffnen. Die vielseitige Künstlerin versucht in ihren performativen, multimedialen Projekten unterschiedliche Aspekte ihres künstlerischen Oeuvres zusammenzuführen, das Video, Zeichnung, Objekt, Text, Sprache, Musik, Sound und Gesang umfasst. Durch das Zusammenspiel mehrerer Medien sollen unterschiedliche Wahrnehmungsebenen erreicht und ihre Arbeiten gleichermaßen emotional wie intellektuell fassbar gemacht werden. Auf inhaltlicher Ebene verfolgt Bella Angora indes eine kritische Analyse gesellschaftlicher Systeme sowie vermeintlicher Wahrheiten und Realitäten, denen sie alternative Lebensmodelle gegenüberstellt.

In der Ausstellung "performative entsprechung eines wertungsresistenten prozesses & bonusmaterial", die am Dienstag, 29.09.2015 im weissen haus mit einer Performance eröffnet wird, präsentiert Bella Angora eine thematische Wiederaufnahme sowie Weiterentwicklung der gleichnamigen Fotoserie, die 2013 entstanden ist. In der Liveperformance widmet sie sich dem hochaktuellen Thema von Ein- und Ausgrenzungspolitiken und hinterfragt die Sinnhaftigkeit eines kulturell verankerten polarisierenden Wertesystems: Indem ihre Darbietung immer wieder von einer Videoprojektion überlagert wird, entsteht ein Gesamtbild, bei welchem die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Realität und Projektion verschwimmen und sich schließlich auflösen. Einen starken Kontrast dazu bilden die begleitenden akustischen Sequenzen, die klassischen Hollywood-Blockbustern oder deren Soundtracks entnommen sind. Deren Quintessenz scheint ebenfalls eine allumfassende Polarisierung zu repräsentieren und somit die Akzeptanz von Leben in all seinen Erscheinungsformen auszuklammern.

Während der Dauer der Ausstellung sind neben der Videodokumentation und Fragmenten der Performance auch die dazugehörende Fotoserie sowie weitere Videoarbeiten von Bella Angora zu sehen.

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