Brot für die Welt zum UN-Gipfel New York: Nachhaltige Entwicklungsziele beschlossen

Klare und verpflichtende Handlungsstrategien sind gefragt

Wien (OTS) - Am Wochenende haben die VertreterInnen der Mitgliedsstaaten bei der UN-Generalversammlung in New York 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) beschlossen, die bis 2030 erreicht werden sollen. Damit wurde die Saat für eine gerechtere Welt gestreut. Ob diese Saat auch aufgeht, hängt von der Bereitschaft zu wirkungsvollen Handlungen der Weltgemeinschaft ab.

"Heute leiden fast zwei Milliarden Menschen weltweit an Hunger oder Mangelernährung. Die Politik der Weltgemeinschaft hat bislang versagt, denn das Menschenrecht auf Nahrung ist noch immer nicht ausreichend durchgesetzt. Damit die neuen Ziele für Nachhaltige Entwicklung tatsächlich Früchte tragen, braucht es klare und verpflichtende Handlungsstrategien. Ob diese ausreichend im neuen Papier verankert sind, wird sich in den nächsten 15 Jahren weisen", so Bischof Michael Bünker, Schirmherr von Brot für die Welt.

Neben den "klassischen" Entwicklungszielen wie die vollständige Überwindung von Hunger und extremer Armut wurden auch Ziele zur Sicherung von ökologischen Ressourcen (Wasser, Klima, Böden) sowie zu den Bereichen Frieden und Sicherheit definiert.

Die acht Millenniumsentwicklungszielen (Millennium Development Goals, MDGs) aus dem Jahr 2000, die bis 2015 hätten erreicht werden sollen, waren vor allem an die Entwicklungsländer gerichtet. Brot für die Welt begrüßt, dass die neuen Ziele, die 17 SDGs, für alle Staaten dieser Welt gelten werden.

"Durch eine verbesserte internationale Zusammenarbeit und auch stärkere nationale Anstrengungen können die Ziele erreicht und damit die Menschenrechte eingehalten werden. Die Bekämpfung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit hat auch Auswirkungen auf die globalen Flüchtlingsbewegungen. Österreich muss seine Verantwortung wahrnehmen", so Bischof Bünker abschließend.

Brot für die Welt bittet um Spenden für die Arbeit in Projekten für hungernde und notleidende Menschen und für Gerechtigkeit und Frieden in den Ländern des Südens.
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