Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ mit u. a. „Steinzeit-Dinner: Essen wie die Vorfahren“ und „Kann man sich gesund essen?“

Außerdem: „Medizin aus dem Wald“ und „Dschungelcamp für Homöopathen“

Wien (OTS) - Wovon hat sich der Mensch in der Steinzeit ernährt und welche natürlichen Heilmethoden standen ihm zur Verfügung? Ist in Anbetracht unserer Zivilisationskrankheiten am Ende der kulinarische und pharmazeutische Schritt zurück in der Evolutionsgeschichte vielleicht ein Schritt nach vorn für unsere Gesundheit? Diesen Themen widmet sich der "ORF III Themenmontag" am 28. September 2015 in vier Dokumentationen.

Zu Beginn beleuchtet die österreichische Erstausstrahlung "Steinzeit-Dinner: Essen wie die Vorfahren" (20.15 Uhr) jene Ernährungsweise, die von Diätologen untersucht, von Fitnessgurus gelebt und mittlerweile auch in vielen Restaurants gekocht wird:
Gemeinsam mit dem Experimentalarchäologen Werner Pfeifer begeben sich die beiden Köche Koral und Olaf auf eine Buschwanderung in die Kalahari, um zu sehen, was der Speiseplan der sogenannten "Paläo-Küche" - dem Essen der Altsteinzeit vor Ackerbau und Viehzucht - zu bieten hat.
Auch Hippokrates, der berühmte Arzt des Altertums, sollte mit seiner Forderung, dass Essen Medizin sein solle, Recht behalten. Ob in der Naturheilkunde oder der Ayurveda-Medizin - immer mehr medizinische Konzepte setzen in ihren Therapieangeboten auch auf eine Ernährungsumstellung. "Kann man sich gesund essen?" (21.05 Uhr) fragt sich in der zweiten österreichischen TV-Premiere des Abends etwa auch der kanadische Wissenschafter Richard Beliveau, der mit seiner Forschung nachwies, dass bestimmte Lebensmittel sogar vor Krebs schützen.
Auch viele Inhaltsstoffe unserer Medikamente kommen aus dem unerschöpflichen Reichtum der Natur. Da liegt es nahe, diese Wirkstoffe auf direktem Wege abzuholen, anstatt den Umweg über die Apotheke zu gehen. Die Dokumentation in deutschsprachiger Erstausstrahlung "Medizin aus dem Wald" (21.50 Uhr) zeigt, dass ein Gutteil der Antworten auf die gesundheitlichen Fragen von morgen im Regenwald liegt.
Das weiß auch der Eisenstädter Pharmazeut Robert Müntz. Im Regenwald am Amazonas melkt er giftige Vogelspinnen, am Rio Negro fängt er Piranhas und in Borneo bewältigt er gefährliche Stromschnellen, um seltene Orchideenarten zu finden. "Dschungelcamp für Homöopathen -Medizin aus dem Regenwald" (22.45 Uhr) erzählt von den aufregenden Reisen, die der Burgenländer unternimmt, um die Grundstoffe für neue homöopathische Arzneien zu finden. Denn Müntz hat sich nach der Übernahme der elterlichen Apotheke ein zweites Standbein geschaffen -und liefert seine Globuli und Dilutionen mittlerweile in die ganze Welt.

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