OÖVP-Schlusskundgebung (2) – LH Pühringer: „Unser Land nicht in unsichere Hände legen.“

„Politik des Miteinanders soll am Sonntag wieder einen eindeutigen Auftrag bekommen – Jede Proteststimme schwächt unser Oberösterreich“

Linz (OTS) - "Oberösterreich ist ein wunderbares Land mit guter Lebensqualität. Ein Land der Arbeit, ein Land der sozialen Wärme und ein Land der geistigen Weite", betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei seiner Rede Donnerstagabend vor rund 15.000 Besuchern im Rahmen der Schlusskundgebung am Hauptplatz in Linz. Man habe gemeinsam viel erreicht. "Denken wir an die Linzer Universität, zuletzt die Medizinfakultät, an wichtige Infrastrukturbauten, zuletzt den Linzer Westring oder die wichtigen Hochwasserschutzbauten wie den Machlanddamm. Nur eine Politik des Miteinanders hat diese Erfolge geschaffen. Eine Politik, die das Gemeinsame vor das Trennende stellt und die gemeinsam und geschlossen auftritt, wenn es erforderlich ist", so Pühringer. Nun gelte es diesen Erfolgsweg fortzusetzen.

AM SONNTAG KANN ES ENGER WERDEN ALS MAN SICH VOR KURZEM VORGESTELLT HÄTTE Die Landtags- und Gemeinderatswahlen am kommenden Sonntag fänden jedoch unter schwierigen Vorzeichen statt mit dem Flüchtlingsthema, das alle Themen in den Schatten stellen würde. Pühringer habe großes Verständnis für die Menschen, die wegen dieser Entwicklung Sorge haben. "Das sind rechtschaffende Leute, keine extremen, sondern Leute, die sich um ihren hart erarbeiteten Wohlstand in diesem Land fürchten. Ich habe aber überhaupt kein Verständnis, erachte es als äußerst verantwortungslos, diese Menschen zu verunsichern. Ja, ich bin enttäuscht, dass eine Partei - die FPÖ - diese menschlichen Tragödien so ausnützt. Mich ärgert, dass sie davon offensichtlich stark profitiert. Die anderen sitzen fußfrei in der Zuschauerloge und verunsichern die Bevölkerung und sollen dafür politisch belohnt werden. Liebe Freunde, das müssen wir verhindern!" Am Sonntag könne es eng werden, enger als man sich das noch vor kurzem vorgestellt hätte. Letztlich geht es um Platz eins, plötzlich geht es um die Frage, welche Partei unser Bundesland durch diese schwierige Zeit führt und auch um die Frage, wer Landeshauptmann in diesem Land wird.

HERAUSFORDERUNGEN MIT ANSTAND UND HAUSVERSTAND BEWÄLTIGEN Die Herausforderung würden Anstand und Hausverstand erfordern. "Anstand, indem wir mit den Flüchtlingen, die um Leib und Leben gerannt sind, die Kriegsflüchtlinge sind, ordentlich umzugehen haben. Mit Hausverstand, indem wir auch deutlich sagen, dass es Grenzen der Belastbarkeit unseres Landes und unserer Bevölkerung gibt und dass wir gerade auf diesem Gebiet eine europäische Lösung erwarten", sagt Pühringer. Wir hätten Europa als Friedensmodell gewählt, nicht als Bürokratiemoloch, sondern für jene Fragen, die grenzüberschreitend gelöst werden müssten. "Wir brauchen jetzt verbindliche Quoten; eine Obergrenze, was die Aufnahme von Flüchtlingen anlangt; strenge Kontrollen an den EU-Außengrenzen; harte Bekämpfung der kriminellen Schlepper und Asyl auf Zeit - während des Krieges das Asylrecht, wenn in ihren Heimatländern wieder Frieden ist, müssen sie nach Hause fahren."

"JEDE STIMME AUS PROTEST GEGEN WIEN ODER AUS PROTEST GEGEN BRÜSSEL IST EINE STIMME GEGEN OBERÖSTERREICH" "Wir werden alles tun, dass Oberösterreich auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig bleibt. Wir werden den Bund und Europa fordern, wir werden vor Ort das Nötige tun. Umso mehr können wir dies tun, wenn wir am Sonntag mit viel Vertrauen ausgestattet werden. Jede Stimme aus Protest gegen Wien oder aus Protest gegen Brüssel ist eine Stimme gegen Oberösterreich und eine Stimme, die unser Bundesland schwächt", so Pühringer.

WIR STREBEN VOLLBESCHÄFTIGUNG AN Zum OÖVP-Zukunftsprogramm sagt Pühringer: "Wir wollen ein Land der Arbeit sein, wir streben Vollbeschäftigung an und beste Ausbildung für unsere Jugend. Wir wollen beste Infrastruktur, schnelles Internet und ein optimales Schulangebot. Und wir brauchen Deregulierung, weniger Paragraphen, weniger Vorschriften. Wir wollen unternehmerische Menschen ermutigen und nicht durch Bürokratie behindern." Besonderes Anliegen ist Pühringer der verantwortungsvolle und sparsame Umgang mit Steuergeld. "Nur eine einzige Partei - Gott sei Dank - hat es geschafft, ein Land in die Pleite zu führen, nämlich die Freiheitlichen in Kärnten. Die Blau-Orangen Abenteuer brauchen wir in Oberösterreich nicht."

POLITIK DES MITEINANDERS SOLL EINEN EINDEUTIGEN AUFTRAG BEKOMMEN "Es ist noch alles möglich, wenn wir zusammenhalten, wenn wir zusammenstehen und bis zum Schluss alles geben, dann werden wir verhindern, dass unser Land in unsichere Hände kommt. Diese Politik des Miteinanders, die Oberösterreich stark gemacht hat, soll am Sonntag wieder einen eindeutigen Auftrag bekommen. Es geht um Oberösterreich und seine gute Zukunft. Wer will, dass ich Landeshauptmann bleibe, der muss am Sonntag die OÖVP wählen", sagte Pühringer abschließend.

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