Dringliche – Stronach/Lugar: Seien wir solidarisch mit den Österreichern!

Schutzzonen einrichten - Versorgung von Flüchtlingen in Europa kostet 10 bis 20 Mal so viel wie in Syrien

Wien (OTS) - "Es ist ein Wahnsinn, dass wir als Parlament mehrfachen Gesetzesbruch durch die Regierung tolerieren. Doch ein Parlament, das die eigenen Regeln nicht ernst nimmt - ist abgemeldet", warnte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag und unterstützt den Antrag der Ministeranklage. Statt ausgerechnet mit den Syrern solidarisch zu sein - wie von Kanzler Faymann gefordert -schlug Lugar vor: "Seien wir solidarisch mit den Österreichern!"

Laut UNO sind rund 60 Mio. Menschen derzeit auf der Flucht - "warum sollen wir ausgerechnet mit den 0,2 Prozent, die in Europa sind, solidarisch sein? Was ist mit dem Rest?", fragte Lugar. Und weiter:
"Warum nicht dort helfen, wo die Flüchtlinge losziehen? Das ist doch viel schlauer!" Zudem ist es laut dem Team Stronach Klubobmann ökonomischer, denn "die Versorgung von Flüchtlingen in Europa kostet 10 bis 20 Mal so viel wie in Syrien - und aus Schutzzonen brauchen sie nicht zu flüchten!"

"Welchen Sinn hat es, ganze Landstriche entvölkern, wem nützen 4 Mio. Flüchtlinge in der EU?", fragte Lugar weiter. Die afghanische Regierung bitte hingegen schon darum, nicht Menschen abzuwerben, weil sie zum Aufbau des Landes gebraucht werden. "Und auch Syrien braucht seine Bevölkerung! Deshalb ist es die Pflicht der Weltgemeinschaft, für Ruhe in der Region zu sorgen", betonte Lugar.

Warum die Österreicher gerade mit den Syrern solidarisch sein sollen, lasse sich nicht erschließen, so Lugar, "denn das ist ein anderer Kulturkreis, wir haben keine gemeinsamen Grenzen." Der Team Stronach Klubobmann forderte Solidarität mit den 37.000 Österreichern ein, die im Sozialsystem obdachlos geworden sind und mit der viertel Million Menschen, die sich das Heizen nicht werden leisten können.

Lugar machte darauf aufmerksam, dass den von Faymann geforderten gegenseitigen Respekt viele Flüchtlinge nicht leben. Es sei fraglich, "ob sie diese Toleranz aufbringen, wenn sie die Mehrheit im Land sind", so Lugar, der auch warnte: "Es ist schon vorgekommen, dass die eigene Kultur durch Migration ausgetauscht wurde und man nicht mehr Herr im eigenen Haus ist!"

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