Laki verlangt weitere Verwaltungsreformen – Wien in NÖ einverleiben

Gemeinden können viele Probleme nicht mehr alleine lösen – daher Bezirksgemeinden schaffen

St. Pölten (OTS) - Die Auflösung des Bezirkes Wien-Umgebung und die nunmehr präsentierten Zuordnungen der betroffenen Gemeinden wurde heute in der Landtagssitzung vom Landtagsabgeordneten des Team Stronach für Nö, Dr. Walter Laki, gut geheißen. Das könne aber, so Laki, nur ein erster Schritt zu einer umfassenden Verwaltungsreform sein. Dazu sei es notwendig, die Bevölkerung immer hinter sich zu haben, wenn man Reformen durchbringen möchte.

Laki wies darauf hin, dass eine umfassende Verwaltungsreform weiter gehen müsse, als solche nachbarschaftlichen Zusammenschlüsse auf Bezirkseben. So könnten Gemeinden viele Probleme nicht mehr alleine lösen, daher wäre ein Zusammenschluss von Gemeinden zu sogenannten "Bezirksgemeinden" eine sinnvolle Lösung für die Zukunft.

Laki kritisierte, dass von der Bundeseben, namentlich nannte er Bundeskanzler Faymann, keine Verwaltungsreform zu erwarten sei. Umso mehr sei Nö selbst zu weiteren Schritten gefordert. "Wir brauchen da Politiker, die Visionen leben! Wien entwickelt sich immer mehr nach NÖ hinein. Daher müssen wir - als langfristiges Ziel - Wien wieder einverleiben in NÖ!", verlangte Laki. Der Landtagsabgeordnete verwies dabei als Beispiel auf die Verkehrswege und zeigte auf, dass etwa die U-Bahn schon längst bis Baden verlängert gehörte. Das gelte auch für andere Bundesländer, betonte Laki und rechnete vor, dass das Burgenland (ca. 280.000) weniger Einwohner habe als zum Beispiel der NÖ Bezirk Baden (ca 145.000) und der Wiener Bezirk Favoriten (ca. 200.00) zusammen.

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