SP-Hufnagl: 31 Jahre erfolgreiche Umweltpolitik für die Stadt Wien

Wien (OTS/SPW-K) - Nach 31 Jahren in der Wiener Kommunalpolitik verabschiedete sich gestern der Meidlinger SP-Gemeinderat Heinz Hufnagl der von 2005 bis 2010 auch die Funktion des Dritten Präsidenten des Wiener Landtages bekleidete, in der letzten Sitzung des Gemeinderats dieser Legislaturperiode, in den wohlverdienten Ruhestand: "Es waren großartige Jahrzehnte, in denen die Sozialdemokratie in Wien enorm viel weitergebracht hat und damit die Voraussetzung für eine Stadt mit bester Lebensqualität geschaffen wurde", so Hufnagl in seiner letzten Rede in Wiener Rathaus.

Politischer Schwerpunkt war in all den Jahren - neben zahlreichen anderen Funktionen Hufnagls - immer die Umweltpolitik, für die er sich von 1996 bis 2005 auch als Vorsitzender des Umweltausschusses vehement einsetzte. Als er das Wiener Rathaus zum ersten Mal als Gemeinderat und Landtagsabgeordneter betrat - zu einer Zeit, wo Falco seiner "Jeanny" noch nicht begegnet war - verfügte Wien gerade einmal über 500 Parkanlagen, heute betreuen die StadtgärtnerInnen 862! Das Fernwärmenetz war noch im Aufbau begriffen, erst 14 Jahre danach ging das Kraftwerk Freudenau in Betrieb und die 2. Hochquell-Leitung lag noch so weit von der Pfannbauernquelle entfernt, wie die Hauptkläranlage Simmering von ihrer heutigen Vollbiologie plus der einzigartigen Energieeinspeisung. "Es gab weder den Nationalpark Donau-Auen, noch den Biosphärenpark Wienerwald", berichtete der SP-Gemeinderat, der weiter ausführte: "Das Radwegenetz hatte kaum ein Viertel seiner heutigen Streckenlänge, gemeinsame Dachgärten sowie das ‚Urban-gardening’ waren damals ebenso unbekannt wie Photovoltaik auf Amtsgebäuden. Nicht zu vergessen auf den Ökobusinessplan und die thermische Wohnhaussanierung, die mittlerweile auch auf Bürohäuser und Gewerbeobjekte ausgeweitet wurde. Moderner Tierschutz war ein Fremdwort, vom TierQuartier konnten die Wiener Katzen, Hunde und Kleintiere nur träumen."

Für die Zukunft Wiens und die künftigen Stadtregierungen fand der SP-Gemeinderat, Heinz Hufnagl, klare Worte: "Der neoliberale Wasserteufel schläft nicht, immer wieder sind gefährliche Bestrebungen, vor allem auf europäischer Ebene, erkennbar. Das Wasser als Grundvoraussetzung jeglichen Lebens kann und darf nicht den Gesetzen des freien Marktes unterworfen werden. Der Kommerzialisierung des Trinkwassers ist konsequent entgegen zu treten", mahnte Hufnagl die Abgeordneten zur Vorsicht. "Geben Sie -geben wir alle - auf unser wunderbares, unser weltweit beneidetes Wien, bestmöglich Acht", so der Wunsch des scheidenden SP-Gemeinderates.

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