LR Gerhard Köfer: „Völliges Unverständnis über Blockade des S 37-Sicherheitsausbaus!“

Kritik am Vorgehen des Naturschutzbeirates des Landes

Klagenfurt/St. Veit an der Glan (OTS) - Heftige Kritik an der Verhinderungstaktik rund um den wichtigen und dringend notwendigen Sicherheitsausbau der S 37 zwischen St. Veit-Nord und Maria Saal äußert heute, Donnerstag, Kärntens Landesstraßenbaureferent LR Gerhard Köfer: "Es ist absolut unerklärlich, warum es jetzt zu diesen Verzögerungen kommt. Die Baumaßnahme wurde von mir mit dem zuständigen Ministerium und der ASFINAG inhaltlich und finanziell koordiniert und sieht zudem weder eine neue Fahrspur, noch einen Neubau vor. Nachdem es in der Vergangenheit auf diesem Straßenabschnitt immer wieder zu schweren Unfällen kam, ist meine Grundintention, die Sicherheit in diesem Bereich deutlich zu erhöhen. Dies soll durch den geplanten Sicherheitsausbau inklusive der Schaffung einer baulichen Mitteltrennung erreicht werden."

Für LR Köfer ist es erschreckend, dass selbst diese positiven Adaptierungsarbeiten mit fadenscheinigen Argumenten verhindert werden: "Ich gebe zu bedenken, dass durch das Projekt wichtige Arbeitsplätze erhalten, Impulse für die leidgeprüfte Bauwirtschaft gesetzt und regionale Wertschöpfung erzielt werden können. All das steht jetzt auf dem Spiel!" Köfer bemängelt auch, dass in Kärnten nach wie vor die Ampeln auf wirtschaftsfeindlich und nicht auf wirtschaftsfreundlich stehen: "Anstatt nachhaltige Projekte zu ermöglichen, werden permanent und krankhaft Gründe für deren Verhinderung gesucht. Windkraftanlagen und das Hotelprojekt am Mölltaler Gletscher sind weitere Beispiele, wie Vorhaben ständig torpediert und blockiert werden. Die aktuelle Vorgangsweise des Naturschutzbeirates widerspricht jeglichem Hausverstand und Weitblick. Ich fordere die Herrschaften dieses Beirates auf, für zukünftige Unfälle auf der Strecke die Verantwortung zu übernehmen."

Wie LR Köfer heute weiter bekanntgibt, wird er sich in Gesprächen mit der ASFINAG und dem Ministerium dafür einsetzen, dass das Projekt weiter auf Schiene bleibt: "Im Sinne der Region, der lokalen Wirtschaft und der Verkehrsteilnehmer muss dieser Ausbau forciert und mit den Arbeiten begonnen werden. Dafür setze ich mich auf allen politischen Ebenen ein."

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