LR Schwarz: Unsere Kindergärten bleiben in Landeskompetenz!

St. Pölten (OTS/NÖI) - Zur aktuellen Diskussion rund um die geforderte Verlagerung der Kompetenzen für den Kindergarten zum Bund merkt Familien- und Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz heute an: "Unsere Kindergärten in Niederösterreich leisten hervorragende Arbeit. Die Betreuungseinrichtungen und Elternhäuser bilden das Fundament des Bildungsweges eines jeden einzelnen Kindes. Wir haben hier in Niederösterreich ein funktionierendes und qualitativ hochwertiges System und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Unsere Kindergärten bleiben in Landeskompetenz! Ich lade gerne alle ein, sich vor Ort ein Bild der vorbildlichen Arbeit unserer PädagogInnen und BetreuerInnen zu machen."

Die unterschiedlichen Kompetenzen als Problem für die Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen zu nennen, hält Schwarz für falsch: "Unserer PädagogInnen und BetreuerInnen in Niederösterreich zeigen schon seit langem vor, wie der erleichterte Übergang vom Kindergarten in die Schule erzielt werden kann. Es gibt eine ganze Reihe von Kooperationen zwischen Volksschulen und Kindergärten, die hervorragend funktionieren und keineswegs an Kompetenzunterschieden scheitern. Die Zusammenarbeit wird in den Bildungseinrichtungen vor Ort in unseren Gemeinden gestaltet und reicht von gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Bewegungs- und Leseeinheiten bis hin zu gemeinsamen Schuleinschreibungen."

Landesrätin Schwarz bekräftigt, dass die frühe Bildung der Kinder nicht erst im letzten Kindergartenjahr beginnt: "Daher sind Niederösterreichs KindergärtenpädagogInnen und -betreuerInnen bemüht, jedes einzelne Kind schon ab dem ersten Tag im Kindergarten - also oftmals bereits ab einem Alter von 2,5 Jahren, bestmöglich zu betreuen und zu fördern. In allen NÖ Landeskindergärten wenden wir als einziges Bundesland flächendeckendend Portfolio als Instrument zur Begleitung und Dokumentation der individuellen Entwicklungs- und Lernprozesse der Kinder an. Dieses Instrument kann dazu beitragen, dass LehrerInnen die individuelle Interessen und Begabungen der Kinder im Unterricht berücksichtigen können. Damit nehmen wir österreichweit eine Vorreiterrolle im Bereich des Schnittstellenmanagements ein", so Schwarz.

Brauchen umfassende Bildungsreform

"Statt funktionierende Systeme zu kritisieren, wünsche ich mir volle Konzentration auf die mit den Bundesländern besprochenen und im Expertenpapier festgehaltenen, notwendigen Reformschritte im Bildungsbereich. Wir, und damit meine ich alle am Bildungssystem beteiligten Personen, brauchen dringend eine Bildungsreform, die diesen Namen auch verdient. Wir brauchen, neben großer Schulautonomie, eine optimierte und schlankere Verwaltung im Bildungsbereich, damit mehr Ressourcen für unsere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Was wir nicht brauchen, ist eine Reform in Richtung Zentralverwaltung mit ein wenig Oberflächenkosmetik", so die Landesrätin.

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