SPÖ präsentiert „Das Rote Telefon“ – Schmid/Euler-Rolle: „Schaffen Angebot, um Menschen bei Sorgen des täglichen Lebens zu helfen“

„Rotes Telefon“ startet 2016 und bietet vor Ort Rat und Hilfe von SPÖ-VertrauensanwältInnen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid und SPÖ-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle haben heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz das neue Service "Das Rote Telefon" präsentiert. "Wir leben in einer schwierigen Zeit, in der es viele Unsicherheiten in der Gesellschaft gibt. Viele Menschen haben Angst und fragen sich, ob sie ihren Kindern die bestmögliche Schuldbildung ermöglichen oder wie sie eine leistbare Wohnung finden können. Viele kennen die Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, gar nicht. Wir schaffen mit dem ‚Roten Telefon‘ jetzt ein Angebot, mit dem wir diesen Ängsten begegnen können", so Schmid. Euler-Rolle erläuterte:
"Das Rote Telefon startet ab 2016. Wer anruft, bekommt von SPÖ-VertrauensanwältInnen vor Ort Unterstützung, Rat und kompetente Hilfe bei Schwierigkeiten und Sorgen des täglichen Lebens." ****

Sozialdemokratische FunktionärInnen und MandatarInnen in den Bundesländern, Gemeinden oder Ortsorganisationen seien tagtäglich mit Menschen in Notsituationen, die nicht wissen, wie sie zu ihren Möglichkeiten und ihrem Recht kommen, konfrontiert, so Schmid. Euler-Roller erinnerte daran, dass "wir Anfang Juli angetreten sind, um die Kommunikation der SPÖ nach innen und außen zu öffnen, das war und ist ein zentrales Anliegen der Bundesgeschäftsstelle". Das "Rote Telefon" sei eine "Schnittstelle in der Kommunikation zwischen uns und der Bevölkerung" und, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, "Synonym für wichtige Gespräche und die Vermittlung dringender Anliegen".

"Die VertrauensanwältInnen werden beraten, bei der Kontaktaufnahme mit sozialen Institutionen oder nichtstaatlichen Einrichtungen helfen - oder einfach nur da sein, wenn Menschen jemanden zum Zuhören brauchen", sagte der SPÖ-Kommunikationschef. Schmid führte aus: "Das ‚Rote Telefon‘ wird erste Anlaufstelle sein, die darüber informiert, wie jemand zu seinem Recht kommt, wenn etwa in Kärnten etwas im Spital schiefgelaufen ist, wo in Tirol eine Schuldnerberatung ist oder wie jemand in der Steiermark Wohnbeihilfe beantragen kann." Der lokale Bezug spiele dabei eine besonders wichtige Rolle.

Schmid kündigte an, dass ab heute FunktionärInnen und MitarbeiterInnen auf Orts-, Bezirks- und Bundesländerebene dazu eingeladen werden, eine Ausbildung als Vertrauensanwältin oder -anwalt im Renner-Institut zu absolvieren und diese Aufgabe ab 2016 in ihrer Organisation wahrzunehmen. Es stünden bereits viele ReferentInnen und AusbildnerInnen zur Verfügung, zum Beispiel werde Volkshilfe-Geschäftsführer Erich Fenninger über Armut in Österreich informieren. Des Weiteren werden Trainings in der Gesprächsführung mit Menschen in schwierigen Lebenslagen angeboten und über Anlaufstellen staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen informiert. Die Lehrgänge starten in den kommenden Wochen.

SERVICE: Die Sujets zum "Roten Telefon" sind unter http://tinyurl.com/oytsf62 zu finden. Fotos von der Pressekonferenz stehen in Kürze auf dem FlickR-Account der SPÖ unter http://tinyurl.com/nlt4slb zum Download zur Verfügung. (Schluss) bj/up

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