Flüchtlinge – Schmid: Beschlüsse des EU-Sondergipfels Ergebnis der Beharrlichkeit des Bundeskanzlers

SPÖ-Bundesgeschäftsführer: „Verteilung von 120.000 Flüchtlingen erster wichtiger Schritt“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen des gestrigen EU-Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs zum Thema Flüchtlinge Stellung genommen. "Vergangene Nacht ist es zu Beschlüssen gekommen, die vor wenigen Wochen noch undenkbar waren. Bundeskanzler Werner Faymann hat eine ganz bedeutende Rolle dabei gespielt, dass die EU-Spitzen zusammenkommen und an Lösungen arbeiten", so Schmid. Die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen etwa sei "ein erster wichtiger Schritt - der Startschuss für eine gerechte Verteilung von Flüchtlingen in Europa". Faymann habe dies als einer der Ersten gefordert. ****

Weiters hätten sich die Staats- und Regierungschefs auf die Einrichtung sogenannter "Hot Spots" bis Ende November geeinigt, also Aufnahmezentren an den Grenzen Griechenlands und Italiens, in denen AsylwerberInnen erstregistriert werden sollen.

Das politische Ziel sei es, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, mit allen Möglichkeiten, die der internationalen Politik zur Verfügung stünden, dazu beizutragen, dass die Auseinandersetzungen und der Bürgerkrieg etwa in Syrien ein Ende finden. Die Menschen in den Flüchtlingslagern in der Türkei, in Jordanien oder im Libanon wollen wieder in ihre Heimat zurückkehren. "Es ist wichtig, dass sie in diesen Lagern gut betreut werden. Um das zu unterstützen, nimmt die EU eine Milliarde Euro in die Hand", sagte Schmid.
"Bundeskanzler Faymann hat als Ergebnis beharrlicher Bemühungen über viele Wochen beim EU-Sondergipfel wirkliche Erfolge verbuchen können", resümierte Schmid. (Schluss) bj/up

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