SPÖ-Häupl: Lebenslust ist in Ottakring zu Hause!

Von Zwickerbussis und Lebkuchenherzen bei „Musik in Rot-Weiß-Rot“ in der Ottakringer Brauerei

Wien (OTS/SPW) - Bereits zum dritten Mal ließ "Musik in Rot-Weiß-Rot" die Herzen der Musikfans höher schlagen. In der Ottakringer Brauerei feierten die BesucherInnen ihre Schlagerstars, lautstark wurden Zugaben eingefordert, es wurde mitgeklatscht und geschunkelt. Petra Frey freute sich besonders über den netten Empfang und animierte die Gäste dazu, Bürgermeister Michael Häupl mit einem besonders lauten Applaus willkommen zu heißen. Die Tirolerin holte sich dann auch noch ein "Zwickerbussi" vom Bürgermeister. Dieser wurde von Dieter Chmelar mit "Willkommen Zuhause" begrüßt - wohnt Michael Häupl doch seit Jahrzehnten in Ottakring. Im Gespräch ging es um die gute Lebensqualität in Wien, die auch zahlreiche Studien ausweisen. So können sich 97 Prozent der WienerInnen nicht vorstellen in einer anderen Stadt zu leben. "Wir wissen, dass Wien eine tolle Stadt ist. Aber wir wissen auch, wo es Licht gibt, da ist einiges an Schatten. Und das sprechen wir an", stellte Häupl fest.****

Zum Beispiel leben zwar 62 Prozent der WienerInnen im geförderten Wohnbau oder im Gemeindebau, der private Sektor sei aber noch immer überteuert. Darum baue Wien wieder Gemeindewohnungen, es brauche aber auch eine Änderung des Mietrechts, "damit es in Wien für alle selbstverständlich ist, dass es leistbare Wohnungen gibt. Nicht so wie in London oder Paris, wo es sich kaum mehr leben lässt". Die Zufriedenheit mit der Stadt sei sehr groß, "wir wissen aber, wo der Schuh drückt und haben die Lösungen". So auch beim Thema Arbeit. Noch nie seien so viele Menschen in Arbeit wie jetzt, aber es gab auch noch nie so viele Arbeitslose. Das mache dem Bürgermeister Sorgen und daher werde Wien tätig: "Durch Investitionen fördern wir das Wirtschaftswachstum. Anstatt uns kaputt zu sparen, investieren wir uns aus der Krise hinaus. Denn es macht einen Unterschied, ob man einen Kredit aufnimmt und damit auf Urlaub fährt oder sich eine Wohnung kauft". Es geht um nachhaltige Investitionen in die Zukunft, die die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen.

Häupls Vision für die Stadt: "Ich will, dass, wenn Wien wieder eine Zwei-Millionenstadt ist, wir alle mitnehmen. Dass es ausgewogene soziale Verhältnisse für alle gibt, nicht nur für Reiche. Wien soll für alle, die in dieser Stadt leben, eine Lichterstadt sein!".

Lebenslust ist in Ottakring zu Hause

Der als "Papa vom Bezirk" von Dietmar Chmelar angekündigte Bezirksvorsteher Franz Prokop freute sich über die gelungene Veranstaltung in der Ottakringer Brauerei. Diese sei ein Wahrzeichen für Ottakring und ein Treffpunkt für viele OttakringerInnen und WienerInnen. Und "das ist auch gut so, denn dort wo man zusammen kommt, redet man miteinander und geht aufeinander zu". Vom Gürtel bis zum Biosphärenpark habe Ottakring 100.000 EinwohnerInnen und dabei geht’s immer um den persönlichen Kontakt. Dieser Austausch habe in Ottakring Tradition. Mit der Aufwertung des Brunnenmarkts wurde zum Beispiel auch ein Markt geschaffen, wo das das Lebensgefühl zu Hause ist. Wöchentlich sind hier 60.000 BesucherInnen zu Gast. "Die Lebenslust ist in Ottakring zu Hause!", betonte Prokop.

Zahlreiche Gespräche mit den Gästen führten Landesparteisekretär LAbg. Georg Niedermühlbichler und die GemeinderätInnen Sonja Ramskogler und Erich Valentin. Auch die Ottakringer StadträtInnen Ulli Sima und Christian Oxonitsch ließen sich dieses Musikfest nicht entgehen. Oxonitsch betonte, dass die letzten fünf Jahre zeigen, was im Bildungsbereich weitergegangen ist: "Begonnen beim Gratis-Kindergarten, für den die Stadt pro Jahr 730 Millionen Euro investiert, bis hin zur Gratis-Nachhilfe. Wir investieren in Kinder und in Kindergärten, weil es eine wichtige Bildungseinrichtung ist. Und wir schauen auch auf die Jugendlichen und helfen ihnen bei ihrem Bildungsweg".

Darum sei die Gratis-Nachhilfe ein wichtiges Projekt, um jene zu unterstützen, deren Eltern sich keine Nachhilfe leisten können. 25.000 Kinder haben das Angebot bereits in Anspruch genommen. "Das zeigt wie wichtig uns Bildung ist. Und gerade Ottakring investierte den größten Anteil in Schulsanierungen und Kindergärten und schaffte 1.700 Kindergartenplätze", so Oxonitsch.

Umweltstadträtin Ulli Simas Lieblingsplatz in Ottakring ist die Gegend rund um den Brunnenmarkt. Besonders freut sie, dass sie mit ihrem Ressort für die Lebensqualität in der Stadt zuständig sei und so Plätze noch grüner und schöner machen könne. Als Beispiel nannte sie die Neugestaltung der Wattgasse in Ottakring. (Schluss) nk

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